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MOBILUM geht auf Tour
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MOBILUM geht auf Tour
Projekt 'Mobile Umweltbildung' startet durch die Region
Conny Perschmann, (grün und bunt! Wilhelmshaven), dahinter Meike Roder (Direktorin Grundschule Grabstede), Saskia Dewitz und Alwin Schlörmann (EWE AG Geschäftsregion Oldenburg- Varel), Rolf Rochau (NABU Wilhelmshaven- Friesland), Dr. Holger Buschmann (NABU Niedersachsen), Hans Hinrichs (Landkreis Wittmund), Susanne Ekhoff (Projektleitung), Claudia Stern, (Klassenlehrerin Klasse 3a), Dr. Martin Dehrendorf (Landkreis Friesland), Petra Walentowitz (Projektleitung), Stephan Haaken (Gemeinde Bockhorn), Schüler und Schülerinnen der Klasse 3a der Grundschule Grabstede.
15. Juni 2010 -
Das Projekt 'Mobile Umweltbildung- MOBILUM' des NABU Niedersachsen wurde gestern (14. Juni) der Öffentlichkeit vorgestellt und geht nunmehr in den Landkreisen Friesland, Wittmund und der Stadt Wilhelmshaven auf Tour. Den Startschuss für das neue Umweltbildungsangebot gaben Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender NABU Niedersachsen, gemeinsam mit den Initiatoren Susanne Ekhoff und Petra Walentowitz sowie den beteiligten Partnern und Sponsoren. Im Rahmen einer Schulveranstaltung mit der Klasse 3a der Grundschule Grabstede stellten sie das Wegweisende der Öffentlichkeit vor: 'Mobilum' kommt im Wortes Sinne einer mobilen Umweltbildung in die Grundschulen zur Ergänzung des Unterrichts, in weiterführende Schulen, in Kindergärten sowie zu Kinder- und Elterngruppen und dort tauchen dann alle in das Abenteuer Natur ein. Durch seine ökologische Ausrichtung besitzt dieses NABU-Projekt in Niedersachsen Modellcharakter.
„Wir freuen uns neben unseren stationären Umweltbildungseinrichtungen, seien es der NABU-Woldenhof, NABU-Umweltpyramide Bremervörde, NABU Gut Sunder mit ihren vielfältigen Angeboten für Kindergruppen und Schulklassen, mit diesem Projekt auch Umweltbildungsangebote mobil in der Region anbieten zu können und diese dann vor Ort umsetzen zu können“, erklärte Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender NABU Niedersachsen.
„Wir möchten die bereits bestehenden, ortsgebundenen Umweltbildungsangebote ergänzen und schwerpunktmäßig mit Schulkindern in die Natur eintauchen, damit sie dort Arten und ökologische Zusammenhänge entdecken und kennen lernen können“, erklärten Susanne Ekhoff und Petra Walentowitz übereinstimmend. Ein weiteres Ziel sei es, dass Schulkinder mit Hilfe eines Klimamodells herausfinden, welche Auswirkungen ihr Alltagsverhalten auf das Klima hat, und was sie konkret tun können, um dieses Verhalten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung konkret zu ändern. 'MOBILUM' stehe aber nicht nur Schulklassen zur Verfügung, sondern kann auch von interessierten Personengruppen angefordert und wahrgenommen werden, betonten die beiden Initiatoren.
Die Bedeutung der Umweltbildung hob Alwin Schlörmann, Leiter EWE-Geschäftsregion Oldenburg/Varel hervor: „Die Umweltbildung muss einen festen Platz in der Schule haben, gerade auch mit Blick auf den Klimawandel. Als regionaler Energiedienstleister unterstützen wir das Projekt 'MOBILUM' daher sehr gerne, denn es setzt an der richtigen Stelle an und liefert wichtige Impulse für die Verankerung von Nachhaltigkeitsthemen in der Schule.“
Das NABU-Projekt 'Mobile Umweltbildung - MOBILUM' zeichnet sich durch zahlreiche Besonderheiten aus. MOBILUM kommt in die Schulen mit einem reichhaltigen Angebot an umweltrelevanten Themen, die den Unterricht sinnvoll begleiten und ergänzen sollen. Zudem finden die Projekteinheiten schwerpunktmäßig im Freien statt, egal ob im Schulgarten, im direkten Umfeld der Schule oder einem nahe gelegenen naturnahen Raum, beispielsweise Wald, Wiese, Feldweg oder Tümpel. Dabei geht es darum, mit allen Sinnen die Natur zu erleben, Arten kennen zu lernen und ökologische Zusammenhänge zu begreifen. Ein Klimamodell, mit dessen Hilfe herausgefunden werden kann, welche Auswirkungen unser Alltagsverhalten auf das Klima hat, bzw. welche Veränderungen unseres Verhaltens im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung konkret nötig sind, gehört ebenso mit zum Angebotsspektrum. Auf Anfrage werden weitere Themen, wie zum Beispiel 'Müll vermeiden', 'Schulgärten anlegen' angeboten oder eigene Themenwünsche in das Programm der mobilen Umweltbildung aufgenommen. Die Angebote können so oder ähnlich auch von weiteren interessierten Personengruppen wahrgenommen werden.
'MOBILUM' möchte Netzwerke mit Umweltbildungspartnern in der Region bilden und intensiv mit den im Umwelt- und Naturschutz tätigen Personen und Institutionen zusammenarbeiten. Das Projekt hat den Anspruch, selber nachhaltig zu handeln und bemüht sich daher im Rahmen seiner Möglichkeiten um umweltverträgliches Unterrichtsmaterial sowie ein Fahrzeug mit Klima schonendem Antrieb.
Bei allen inhaltlichen Schwerpunkten sollen aber auch die Freude am Aufenthalt in der Natur, die Bewegung und das Spielen nicht zu kurz kommen, ganz nach Eric Carle: „Die Natur hält so unendlich viele Geheimnisse und Wunder und Vergnügen bereit, wenn du innehalten und wahrnehmen kannst.“

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