Niedersachsen.NABU.de NABU NABU regional 60 Jahre NABU Niedersachsen
Tour de NABU
"Tour de NABU" beendet
Am 8. September 2007 war in Laatzen das Ziel erreicht
Das Tourbuch in den Händen von Hans-Jörg Helm; v.l.: Klaus Jung, Hans Arend, Gisela Wicke, Hans-Jörg Helm.
Die Fahrradtour des NABU Niedersachsen, "Tour de NABU", endete am Samstag, 8. September 2007, vor der Albert-Einstein-Schule in Laatzen. Klaus Jung vom NABU Pattensen, brachte das Tourbuch auf der letzten Etappe nach Laatzen zur Landesvertreterversammlung und überreichte es NABU-Landesvorsitzenden Hans-Jörg Helm. Jung wünschte dem NABU Niedersachsen alles Gute für die nächsten Jahrzehnte und weiterhin so viele aktive Mitglieder. Näheres ließe sich dem Tourbuch entnehmen, das als Stafette als Etappen begleitete.
Hans Arend überreicht den Gutschein an Gisela Wicke, Vorsitzende NABU Gehrden-Benthe; vl. Hans-Jörg Helm, Hans Arend, Rüdiger Wohlers und Gisela Wicke.
Die "TOUR de NABU" endete in Laatzen nach 60 Etappen und über 1.000 Kilometern. Der Tourleiter Hans Arend, Mitglied des NABU-Landesvorstandes, dankte noch einmal allen Gruppen auch im Namen des NABU Landesverbandes für ihre aktive und engagierte Mitarbeit bei der "Tour de NABU". Unter allen teilnehmenden Gruppen wurde ein Vortrag von Rüdiger Wohlers 'Cornwall - Land der Gärten, Hecken und Steilküsten' mit original cornischem Teezeremoniell verlost: Gewinner ist die Gruppe Gehrden/Benthe.
Mit der "Tour de NABU" warb der NABU für den Klimaschutz zum Wohle von Mensch und Natur in Niedersachsen, die anlässlich des 60-jährigen Bestehens des NABU Niedersachsen stattfand. Begleitend wurde auf Forderungen zu umwelt- und naturschutzrelevanten Themen des NABU Niedersachsen an die Niedersächsische Landesregierung aufmerksam gemacht.
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Dokumentation der "Tour de NABU" vom 17. April bis 8. September 2007
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Schirmherrschaft zurückgewiesen
NABU Niedersachsen weist Schirmherrschaft vom Umweltminister Sander bei der Tour de NABU zurück.
24. Mai 2007: Der NABU Niedersachsen hat zu seiner 'Tour de NABU' anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Umweltverbandes die Schirmherrschaft von Umweltminister Hans-Heinrich Sander zurückgenommen. In einem persönlichen Gespräch hat NABU-Landesvorsitzender Hans-Jörg Helm dies mit der Missachtung des Ehrenamtes in seinen Äußerungen wonach er Kritik von Umweltverbänden nicht ernst genommen werde, begründet. Diese Einstellung des Niedersächsischen Umweltministers zeigt sich auch in dem vorgelegten Naturschutzgesetz und den geplanten Schneverdinger Naturschutztagen. Der NABU Niedersachsen fordert Umweltminister Hans-Heinrich Sander auf, den Entwurf zum Naturschutzgesetz zurückzuziehen und Natur- und Umweltpolitik 'für die Menschen zu machen' und nicht nur für einzelne Naturnutzer.
NABU-Landesvorsitzender Hans-Jörg Helm
Hans-Jörg Helm, NABU-Landesvorsitzender, erklärte: "Ein Minister, der, wie uns bestätigt wurde, die Kritik von Umweltverbänden nicht ernst nehme, hat die Türen und Ohren gegenüber dem ehrenamtlich tätigen Naturschutz im ganzen Land und vor Ort verschlossen. Ein Schirmherr für die 'Tour de NABU' muss Argumenten von Naturschützern gegenüber offen sein. Wir sind immer gesprächsbereit und wir erwarten von einem Umweltminister, dass er anders arbeitet und Argumenten des Naturschutzes gegenüber aufgeschlossen ist. Das Ehrenamt darf nicht mit Füßen getreten werden, denn ohne ehrenamtliches Engagement wäre es um unsere Lebensgrundlagen schlecht bestellt."
Umweltminister Hans-Heinrich Sander hatte auf einer Veranstaltung in Mulmshorn (Landkreis Rotenburg) geäußert, dass er die Kritik von Umweltverbänden nicht Ernst nehme. Berater für ihn als Umweltminister seien vielmehr die Wirtschaft, Landwirtschaft und Industrie.
Die Handschrift der Landwirtschaft, so Hans-Jörg Helm weiter, werde im vorgelegten Naturschutzgesetz mit der Aufhebung des Grünlandschutzes deutlich. Für Niedersachsen drohe so eine 'Vermaisung' ganzer Landschaftsräume.
Die Missachtung des Ehrenamtes durch Umweltminister Hans-Heinrich Sander und die Handschrift von Wirtschaft und Industrie zeige sich auch bei der Halbierung der Bearbeitungsfristen für Planvorhaben. Hans-Jörg Helm erklärte: "Die kostenlose Kartierung von Pflanzen und Tieren durch zahlreiche, qualifizierte Ehrenamtliche wird zunächst gern entgegengenommen. Die Stellungnahmen der Ehrenamtlichen gegenüber behördlichen Planungen werden dann aber gar nicht gewollt. Eine Beratung für Natur und Landschaft durch das Ehrenamt wird abgeschafft. Das Ehrenamt darf nicht nur in Sonntagsreden und beim 'Niedersachsenpreis für Bürgerengagement' stattfinden, sondern muss vielmehr im Naturschutzgesetz und seine Regelungen gestärkt werden."
Einen 'Schneverdinger Naturschutztag' zum Thema '100 Jahre Ehrenamt im Naturschutz' eintägig an einem Wochentag zu veranstalten, zeige, so betonte Helm, dass 'das Ehrenamt ausgegrenzt werde'.
Tour de NABU - Radtour durch Niedersachsen
60 Jahre NABU-Niedersachsen "für Mensch und Natur"
17. April 2007: Mit der "Tour de NABU" wirbt der NABU Niedersachsen für den Klimaschutz zum Wohle von Mensch und Natur. Die Fahrradtour startete am Dienstag, 17. April 2007, 10.00 Uhr, vor dem Rathaus in Garbsen (bei Hannover). Die "Tour de NABU" findet anlässlich des 60-jährigen Bestehens des NABU Niedersachsen statt und macht auf Forderungen zu umwelt- und naturschutzrelevanten Themen des NABU Niedersachsen an die Niedersächsische Landesregierung aufmerksam.
Am Dienstag, den 17. April 2007, startete um 10:00 Uhr vor dem Garbsener Rathaus die "Tour de NABU" als Fahrrad-Etappentour quer durch Niedersachsen. Garbsens Bürgermeister Alexander Heuer, Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU-Regionalverbandes Hannover und des NABU Garbsen sowie Hans Arend, NABU-Landesvorstandsmitglied und Organisator der "Tour de NABU", gaben den Startschuss.
Für den NABU Garbsen ist es eine besondere Anerkennung für sein 25-jähriges Jubiläum, dass die erste Etappe in Garbsen startet. Am Rathaus Garbsen ist der Treffpunkt bei Kaffee und Kuchen. Die Garbsener Teilnehmer werden auf der ersten Etappe entlang des Leinetals bis nach Neustadt am Rübenberge fahren. Bei den Sehenswürdigkeiten wie dem Stadtpark in Garbsen, der Garbsener Schweiz, dem Leinebogen, den Storchennestern in Schloß Ricklingen, Bordenau und Neustadt, den Rettmer Bergen und an anderen Naturschönheiten wird jeweils eine kurze Pause gemacht. Diese Tour wird ca. 3,5 Stunden dauern.
In 99 Etappen, organisiert und durchgeführt von 99 der insgesamt über 180 NABU-Gruppen in Niedersachsen, wird auf etwa 2.000 Kilometer durch Niedersachsen mobil ohne Kohlendioxid-Ausstoß für den Klimaschutz geworben unter dem Motto des NABU Niedersachsen 'für Mensch und Natur'.
Am 8. September 2007 findet in Laatzen eine NABU-Landesvertreterversammlung statt. Dort endet auch die Rundfahrt durch Niedersachsen. Bis dahin werden etwa 2.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Als "Staffelholz" wird ein Gästebuch die Tour begleiten. Am Ende der Rundfahrt in Laatzen wird das prall gefüllte Gästebuch an den NABU-Landesvorsitzenden Hans-Jörg Helm übergeben.
Adressat des NABU-Forderungskataloges "Was sich in Niedersachsen im Umwelt- und Naturschutz ändern muss" ist als Vertreter der Niedersächsischen Landesregierung der Niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander.
Die NABU-Mitglieder durchqueren mit Muskelkraft und Pedale das Land mit dem Fahrrad. Mit dem Fahrrad werden interessante Naturstandorte angefahren und unter fachkundiger Leitung besichtigt. So Schutzgebiete, besondere von NABU-Gruppen renaturierte und betreute Areale, Erlebnispfade sowie NABU-Besucherzentren oder NABU-Zentren in den Regionen. Viele dieser Naturschönheiten werden in dem neuem Buch 'Naturerlebnistipps in Niedersachsen" vorgestellt. Das Buch ist für 12,90 Euro zzgl. Versandkosten beim NABU Niedersachsen (anja.taupe@NABU-Niedersachsen.de) zu erhalten.

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