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Bunte Ritter, pelzige Kugeln

Bunte Ritter, pelzige Kugeln

Im Garten Nisthilfen für Insekten schaffen

Gemeien Sandbiene (Andrena falvipes) auf Löwenzahn

Gemeine Sandbiene


19. Februar 2014 - Eine Bandbreite ungeahnten Ausmaßes bietet das bunte Heer der Insekten auf unserem Blauen Planeten. Und sie sind unentbehrlich im sensiblen ökologischen Gefüge, ohne sie gäbe es keine Ernten, keine Wild- und Kulturpflanzen; Insekten sind unverzichtbar, auch als Nahrung für viele Vogelarten. Wie Sie Insekten in Ihrem Garten ein Zuhause schaffen können, zeigt der NABU in seinem Naturtipp.

Erfreulicherweise, so stellt der NABU fest, haben Insekten in den vergangenen Jahrzehnten, wenn auch nicht alle, einen positiven Imagewandel im öffentlichen Empfinden der Menschen durchgemacht. Rüdiger Wohlers, NABU-Geschäftsführer in Oldenburg: „Galten etwa Hummeln noch vor dreißig Jahren für viele als unheimlich, so sind sie heute beliebt und werden von den meisten Zeitgenossen mit Neugier erwartet. Gleiches gilt für die Vielfalt der Wildbienen, die lange Zeit unsinnigerweise verteufelt wurden, heute aber die meisten Menschen faszinieren, sicher auch deshalb, weil sie in so großer Artenfülle vorkommen - von der kaum zwei Millimeter langen Wildbiene bis zum zehn mal so großen Tier - in den exotischsten Farben, wie sie so mancher vielleicht nur im Amazonasdschungel vermuten würde.“

Steinhummel auf Distel

Steinhummel

Wildbienen, so der NABU-Geschäftsführer, legen ein Ei in geeignete Löcher, wie sie von Käfern in totes Holz gebohrt werden, oder in hohle Halme. Diese Löcher werden dann verdeckelt, so dass sich das Jungtier dahinter, vor Austrocknung geschützt, entwickeln kann. Solche idealen Nisthölzer können auch durch den Naturgärtner leicht geschaffen werden, durch Anlage von Stängelbündeln oder Bohrung von Bruthölzern.

Der NABU ruft alle Insektenfreunde auf, selbst tätig zu werden – „seien es Gartenbesitzer, Kleingärtner oder auch Balkonbesitzer, denn schon auf kleinster Fläche, selbst im Blumenkasten, kann etwas für Wildbienen getan werden“, betont der Naturschützer, „und das nicht nur für diese, sondern auch für Hummeln. Für einige Hummelarten sind spezielle, überirdisch aufzustellende Nistkästen entwickelt worden, für andere nachgeahmte Erdbauten, und mancher Hummelart kann man im Garten auf besonders einfache Art und Weise mit Hilfe eines Blumentopfes helfen“, so Wohlers. „Eines ist dabei sicher: Stellen sich Hummel oder Wildbiene ein, kennen Faszination und Freude kein Ende.“

Gehörnte Mauerbiene

Der NABU hält ein Info-Paket mit umfangreichen, detaillierten Bauplänen für so genannte Insektenhotels und Informationen über die Lebensweise von Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen bereit. Die umfangreiche Bauplansammlung kann jetzt zusammen mit einer Farbbroschüre zur Lebensweise dieser spannenden Tiere wieder beim NABU als Info-Paket angefordert werden - rechtzeitig, sodass "jetzt noch Hand angelegt werden kann, um die bunten Ritter der Lüfte, die Groß und Klein faszinieren, in den Garten, Kleingarten oder auf den Balkon einzuladen", betont Rüdiger Wohlers.

Das Info-Paket kann angefordert werden gegen Einsendung eines 5-Euro-Scheins beim

NABU
Stichwort „Insekten“
Schlosswall 15
26122 Oldenburg

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