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Gen-Mais

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NABU Niedersachsen fordert das Umpflügen der Giftmaisfelder

Maiskolben

14. Mai 2007: Der NABU Niedersachsen fordert den Niedersächsischen Verbraucherschutzminister Hans-Heinrich Ehlen auf, das Umpflügen der Giftmaisfelder anzuordnen. Der Erlass des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 27. April 2007 weist nachdrücklich darauf hin, dass nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein "berechtigter Grund zu der Annahme besteht, dass der Anbau von Mon 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt".

Hans-Jörg Helm, NABU-Landesvorsitzender: "Minister Ehlen muss seine Aufgabe als Verbraucherschutzminister Ernst nehmen und Gefahren vom niedersächsischen Naturerbe und Gesundheit abwenden. Er muss anordnen, dass der Giftmais auf alten und auf diesjährigen Anbauflächen aus ganz Niedersachsen verschwindet. Wo sollen denn die anbauenden Landwirte mit dem Giftmais hin, den keiner haben will. Es muss eine Solidarität von Verbraucherschutzministerium, Landwirtschaftskammer und Bauern für Mensch und Natur in Niedersachsen geben. Dies allein für höhere Milchpreise einzufordern, reicht bei weitem nicht aus. Gerade beim gentechnisch veränderten, gefährlichen Genmais muss es eine übergreifende für alle niedersächsischen Verbraucher wirksame Solidarität geben und daher alle Genmais-Flächen verschwinden."

Bislang hatte das BVL gegenüber dem NABU immer abgestritten, dass durch den Anbau von Bt-Mais Mon 810 eine Gefahr für die so genannten Nicht-Zielorganismen ausgehen könne. Der NABU fordert seit zwei Jahren ein Anbauverbot für Mon 810 in und an FFH-Schutzgebieten wegen möglicher Risiken für Schmetterlinge.

Ein Bescheid der Seehofer-Behörde an Monsanto vom 27. April untersagt der Firma in Deutschland den weiteren Verkauf der einzigen derzeit zugelassenen und auf dem Markt verfügbaren Gen-Maissorte Mon 810.

NABU protestiert gegen Genmais

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