Niedersachsen.NABU.de Tiere & Pflanzen Amphibien

Tote Frösche im Teich

Tote Frösche im Teich

Lange Frostdauer hat zu Froschmassensterben geführt

Tote Grasfrösche im Teich gross

Tote Grasfrösche

17. März 2010 - „Wo Wasser ist, ist Leben“, lautet eine alte Weisheit, jedoch „wo Leben ist, ist auch der Tod nicht weit“ sollte man ergänzen. Bauch oben treiben derzeit die Opfer des Winters auf Gartenteichen, meldete der NABU Niedersachsen, der bereits zahlreiche Anrufe dazu erhalten hatte. Der Frost hat auch vor den Amphibien nicht halt gemacht, die im Schlamm am Grunde von Gewässern überwinterten.

Die Hauptursache dafür sei nach Experteneinschätzung die Schneedecke auf dem Eis gewesen. Dies verhinderte das Durchdringen von UV-Licht zu den Wasserpflanzen und damit die Bildung von Sauerstoff. Zusätzlich waren die Gewässer außerordentlich lang zugefroren, so dass auch kein Sauerstoff über die Luft ins Wasser gelangen konnte. Viele Gewässer seien dadurch umgekippt und dies habe zu toten Fischen, Fröschen und anderen Wasserlebewesen geführt.

Aber im Vergehen liegt auch die Chance für etwas Neues. So tragisch das Sterben ist, bietet es in den kommenden Jahren seltenen Arten die Möglichkeit, die Teiche zu besiedeln und sich dort fortzupflanzen. Gerade Fische würden den Nachwuchs von seltenen Amphibien-, Libellen- und Wasserkäferarten auffressen.

Einige NABU-Tipps zu Anlage von Gartenteichen:

Ein Teich sollte nicht nur aus einem einfach geschaufelten, tiefen Loch bestehen, sondern verschiedene Tiefenzonen aufweisen. Flachwasserzonen, die zwischen 30 bis 50 Zentimetern Wassertiefe aufweisen, bieten vielen Wasserpflanzen gute Wurzelmöglichkeiten und weisen in der Regel eine große Artenfülle auf. Neben der Flachwasserzone sollte auch eine Sumpfzone zum Teich gehören, die die in der Natur häufigen Verlandungsprozesse von Kleingewässern nachahmt. Diese Zone wird aufgefüllt und kann sofort bepflanzt werden. Um einen zu großen Eintrag von Nährstoffen in den neuen Teich zu verhindern, sollte kein fetter Mutterboden eingebracht werden. Wesentlich geeigneter sei eine Mischung aus Sand und grobem Kies, in die die Pflanzen hinein gesetzt werden können. Einige Pflanzen sind auch in tieferen Lagen des Teiches noch einsetzbar, manche können jedoch nur in Pflanzkörben eingebracht werden, wie sie im Handel erhältlich sind. Heute gibt es im Fachhandel und im Versand eine große Bandbreite geeigneter heimischer Pflanzenarten. Die Entnahme von Wasserpflanzen aus der Natur ist durch Naturschutzrecht streng untersagt.

Online spenden

 

NABU Regional

NABU Niedersachsen NABU.de

Zentren
Schutzgebiete
Gruppen

 

Service

E-Cards

Versenden Sie ganz persönliche Naturgrüße an Freunde und Bekannte

NABU E-Cards

Podcasts

Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.

NABU Podcast zum Hören

Desktopmotive

Damit Sie die Natur auch bei der Arbeit immer im Blick haben - die NABU-Desktopvorlagen.

NABU-Desktopvorlagen

Verbandsnetz

Das gemeinsame Netzwerk für alle Aktiven in NABU, NAJU und LBV

NABU-Verbandsnetz

 

LIFE+NATURE-Projekt AMPHIKULT

Amphikult

„300 Teiche für Niedersachsen“ Vernetzung und Management von AMPHIbien in der KULTurlandschaft Mehr

 

NABU Gut Sunder

Titel Seminarprogramm Sunder 220x150

bietet ein umfangreiches Seminarprogramm 2012 Mehr

 

NABU-Wildtiernis

Button Wildtiernis

Wo sich Steinmarder, Eisvogel und Hornisse vor der Kamera tummeln. Mehr

 

NABU-Paradiese

Button Schutzgebiete neu

Der NABU stellt Ihnen das Schutzgebiet des Monats vor Mehr

 

Anzeigenmotive

Gartenrotschwanz

Helfen Sie dem NABU und der Natur, indem Sie eine Anzeige kostenlos abdrucken. Mehr

 

Infomaterial

Broschüren

Faltblätter und Broschüren des NABU Niedersachsen zum Herunterladen und Bestellen Mehr

 

NABU-Naturgucker

Vogelbeobachter

Die interaktive Datenbank für Ihre Naturbeobachtungen Mehr

 

Studentenjobs

studentenjobs Wesser

Mitgliederwerbung für den NABU: Studenten- und Ferienjobs. Mehr

 

Verbandsbeteiligung

Handbuch Verbandsbeteiligung

Band I und II des überarbeiteten Handbuchs können beim Landesbüro der Naturschutzverbände bestellt werden. Mehr

 

Von Aal bis Zilpzalp

Reseda-Weissling

Über 300 Pflanzen- und Tierporträts im NABU-Artenlexikon Mehr