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Tradition im Einklang mit der Natur

Im Gespräch mit der Schäferin Ulrike Meierfrankenfeld

Der Schäferhof am Dümmer ist für Ulrike Meierfrankenfeld mehr als nur ein Arbeitsplatz – er ist eine Berufung. Sie ist angekommen, am richtigen Ort – egal, ob sie gerade die Herde hütet oder Tortenböden backt.

Schafherde -  Foto: Mareike Sonnenschein

Diepholzer Moorschnuckenherde am Schäferhof. - Foto: Mareike Sonnenschein

Im Januar 2023 hat der NABU Niedersachsen den Schäferhof übernommen und dannn 2024 an die Schäferin verpachtet. Seitdem hatte die 51-Jährige bei einem Arbeitspensum voller Zwölfstundenschichten zwar bisher keinen einzigen Tag Urlaub, fühlt sich aber dennoch pudelwohl.

Eine Herde für den Klimaschutz
Der Schäferhof hat eine Schlüsselstellung für das regionale Ökosystem. Die Beweidung der Moorlandschaften im Venner Moor fördert den lokalen Artenschutz und hilft dem Moor, künftig wieder als Kohlenstoffsenke zu wirken. Seit Jahrhunderten sind die Diepholzer Moorschnucken in dieser Region zuhause – eine kleine, leichte, robuste und genügsame Schafrasse, die ideal an den feuchten, moorigen Boden angepasst ist. Mit jeder Äsung leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Pflege der einzigartigen Hochmoorlandschaft – und das auf ganz natürliche Weise.

Neben 600 Schafen leben in der Herde von Meierfrankenfeld und ihrem Partner Jan Krick zurzeit auch 150 Ziegen. „Ziegen fressen auch Gehölze und können diese im Gegensatz zu Schafen problemlos verdauen“, erklärt Ulrike Meierfrankenfeld. „Wenn sie die Birkensprosse abfressen, können wir auch Flächen pflegen, die die Schafe allein nicht schaffen würden.“ Langfristig möchte das Schäferpaar seine Herde auf 800 Schafe und 200 Ziegen aufstocken, um die ökologischen Aufgaben des Hofes noch besser zu erfüllen.


Foto: NABU/B. Lezius

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Naturschutzgebiete sind wie eine Zeitreise
In den weitläufigen Naturschutzgebieten am Südufer des Dümmer Sees mit seinen Schilfgebieten, inmitten von Feuchtwiesen, Blänken und dem nördlichen Wietingsmoor fühlt sich die Schäferin besonders wohl. Sie lacht: „Dafür wird man eigentlich Schäferin, um weitab von Menschen sein zu können.“ Auch wenn sie selbst gar nicht so menschenscheu sei, liebt auch sie diese Zeit fernab der Zivilisation. Sternenhimmel statt elektrischem Licht, Stille statt Autolärm. „Das einzige Geräusch ist dann oft das Rupfen der Schafe.“ Im Sommer übernachtet sie bei Bedarf auch in ihrem Bauwagen Bauwagen, um die Herde noch besser im Auge zu behalten. „Diese Nächte weitab der Zivilisation sind wirklich eine Zeitreise in die Vergangenheit“, so Meierfrankenfeld.


Herdenschutzhunde  - Foto: Philip Foth

Herdenschutzhunde - Foto: Philip Foth

Wirtschaftliche und ökologische Balance finden
Die Beweidung der Naturschutzgebiete aber ist keine leichte Aufgabe: „Es ist eine große Herausforderung, die Tiere in den Schutzgebieten zu hüten, vor allem, weil wir sie dort nicht einfach über Nacht lassen können“, erklärt die Schäferin. Der Zeitaufwand für das tägliche Hüten und Nachschauen sei enorm, ebenso die wirtschaftlichen Herausforderungen und die Planung.

Besonders wichtig ist das Timing, erklärt Meierfrankenfeld. Sie muss genau überlegen, wann sie wo mit ihrer Wanderschafherde hinzieht: „Wenn wir mit 500 Schafen im Naturschutzgebiet ankommen, brauchen wir natürlich ausreichend Futter. Deshalb muss der richtige Zeitpunkt gut geplant sein – ziehen wir zu früh los, fehlt es an Nahrung, und das würde unsere Tiere hungern lassen. Kein Schäfer sieht das gern.“

Trotz aller Herausforderungen, die die Beweidung in Schutzgebieten mit sich bringt, sei dies genau das, was sich jede Schäferin und jeder Schäfer wünsche. „Mein Herz schlägt doppelt – für die Herde und dafür, aktiv zum Naturschutz beizutragen“, schwärmt sie.

Erfolgreicher Herdenschutz
Das erste Jahr nach der Übernahme des Schäferhofs war eine besondere Herausforderung. Die Zäune waren alt und nicht mehr tiersicher. Mit großer Unterstützung des NABU-Herdenschutzprojekts wurden 14 Hektar am Hof komplett neu umzäunt- und es scheint sich gelohnt zu haben: „Wir hatten bisher zwei Wolfsübergriffe, aber haben kein Schaf verloren.“

Verlassen kann sich die Schäferin auch auf ihre Herdenschutzhunde. Die spüren die Nähe eines Wolfes und sind dann wesentlich aktiver. Kleine Tracker an ihrem Halsband zeichnen auf, wie viele Stunden die Hunde schlafen und wie viele Stunden sie aktiv sind, wo sie sich aufhalten, und wie viele Kilometer sie laufen. „Gerade im Sommer ist das besonders wichtig. Ich habe immer im Blick, wie es den Hunden geht – nach einem langen Arbeitstag sind sie oft erschöpft. Dann tausche ich sie aus oder bleibe selbst über Nacht bei der Herde.“


Schäferhof - Foto: Mareike Sonnenschein

Schäferhof - Foto: Mareike Sonnenschein

Traditionelles Backwerk im Schäferhof-Café
Im Sommer hat Ulrike Meierfrankenfeld noch eine ganz andere Herausforderung: Das Café auf dem Schäferhof, das von April bis Oktober sonntags und an Feiertagen geöffnet ist. Dort können Besucher bei noch warmen Kuchen, selbstgebackenen Torten und einer Tasse Kaffee in einer einzigartigen Atmosphäre entspannen.

Besonders beliebt ist die Eierlikörtorte, die bei den Gästen so gut ankommt, dass „die Leute weinen, wenn es keine mehr gibt“, lacht Ulrike. Das Café ist ein Treffpunkt für Naturfreundinnen und -freunde und Wandernde, die nach einer Tour durch die artenreiche Umgebung eine Pause einlegen möchten. Ulrike bietet auch Führungen durch den Schafstall an, um einen Einblick in die Arbeit auf dem Hof zu geben.

Der Café-Betrieb ist nur möglich durch das Engagement vieler Freiwilliger aus ihrer Familie und ihrem Freundeskreis. „Wir sind ein tolles Team, aber wir könnten immer noch mehr helfende Hände gebrauchen“, sagt sie. Die körperlich anspruchsvolle Arbeit und die ständige Verantwortung für die Herde und den Hof erfordern viel Ausdauer. Doch für Ulrike ist der Lohn der Arbeit klar: „Es gibt nichts Schöneres, als die Tiere in der freien Natur zu sehen und zu wissen, dass man etwas für den Naturschutz tut.“

Und das tut sie täglich – Hand in Hand mit vielen Ehrenamtlichen der NABU Gruppe Dümmer. Der Schäferhof am Dümmer hat sich so nicht nur zu einem Stück gelebter Tradition und einem Rückzugsort für Naturfreunde entwickelt, sondern ist auch ein Vorzeigeprojekt für den Erhalt der regionalen Biodiversität.


Kiebitzküken - Foto: Frank Derer

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Ob Kiebitz, Hochmoor-Bläuling oder Kuckuckslichtnelke – artenreiches Grünland bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft geht ihre Heimat jedoch verloren. Viele Arten unserer Agrarlandschaften sind daher massiv bedroht. Zu den wichtigsten Artenschutz-Maßnahmen des NABU-Niedersachsen gehören die Sicherung und Pflege von Flächen. Deshalb: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende – für den Schutz und Erhalt von artenreichem Grünland.

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