Auf dem naturnahen Gelände am Horstweg oberhalb von Hessisch Oldendorf befindet sich die Ökologische NABU-Station Oberes Wesertal (ÖNSOW). Gefördert mit Mitteln des Niedersächsischen Wegs betreut sie derzeit 27 Schutzgebiete in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden sowie in der Stadt Hameln.
Dabei versteht sich die ÖNSOW als Partner der Naturschutzbehörden, mit denen auf Basis von jährlich abgestimmten Arbeitsplänen Projekte zur Pflege und Entwicklung insbesondere in den Natura 2000-Gebieten der Betreuungskulisse umgesetzt werden.
Die fachlichen Schwerpunkte der ÖNSOW liegen im Amphibien-, Uhu- und Fledermausschutz, der Pflege und Entwicklung von wertvollen Offenland- und Feuchtlebensräumen sowie in der Bekämpfung von Neophyten. Wichtige Betreuungsgebiete sind dabei die Flusssysteme von Hamel, Lenne, Emmer und Saale sowie große Privatwaldgebiete im Ith und Süntel. Hinzu kommen viele kleine, aber zumeist sehr artenreiche Schutzgebiete mit seltenen Lebensräumen wie Magerrasen und Quellsümpfen. Zukünftig wird die ÖNSOW die Betreuung zahlreicher LIFE-BOVAR-Projektgebiete zum Schutz der stark gefährdeten Arten Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte, Kreuzkröte und Kammmolche fortführen.
aktuelles:
Nach Jahren der Verbuschung kehren Schafe und Ziegen auf den Liethberg bei Unsen zurück – und mit ihnen die Chance, die wertvolle Hanglage wieder in ein artenreiches Grünland zu verwandeln. Mehr →
Kontakt:
Ökologische NABU-Station Oberes Wesertal
Horstweg 18
31840 Hessisch Oldendorf
Telefon 05152 / 94 807 28
E-Mail: kontakt@oensow.de
Adresse für Uhu-Meldungen: uhu@oensow.de
Reguläre Bürozeiten:
Mo-Do: 8-17 Uhr
Für weitere Informationen zu den Projekten, Kooperationspartner und den einzelnen Schutzgebieten besuchen Sie die Website der ÖNSOW.
Zur Website der ÖNSOWKernaufgaben der ÖNSOW
- Fachliche Beratung sowie allgemeine Schutzgebietsbetreuung
- Kartierung und Monitoring gebietsspezifisch ausgewählter Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräume
- Management von Naturschutzflächen bzw. Mitarbeit beim Management von öffentlichen Naturschutzflächen
- Management, Initiierung, Planung und Durchführung sowie Erfolgskontrolle von Natur- und Artenschutzprojekten, insbesondere auf der Basis der Natura 2000-Maßnahmenplanung der UNBn
- Initiierung, Planung, Durchführung und Erfolgskontrolle von Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung der Gebiete auch im Rahmen europäischer Förderprogramme (z.B. ELER, EFRE, LIFE, LPL PE) z.B. zur Verbesserung des Biotopverbundes innerhalb der Betreuungskulisse; einschließlich solcher Maßnahmen, die von der ÖNSOW eigenständig verwirklicht werden
- Beratung, kooperative Steuerung und ggf. Umsetzung von Agrarumweltmaßnahmen
- Gebiets- und aufgabenbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Information
Ziele der ÖNSOW
- Kontinuierliches Monitoring zur Ermittlung, Beschreibung und Bewertung des Zustands von Natur und Landschaft mit besonderem Fokus auf Lebensräume und Arten im Rahmen der FFH-Richtlinie und der EU-Vogelschutzrichtlinie.
- Sicherung der biologischen Vielfalt mit besonderem Fokus auf Lebensräume und Arten im Rahmen der FFH-Richtlinie und der EU-Vogelschutzrichtlinie.
- Sicherung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes einschließlich der Regenerationsfähigkeit und nachhaltiger Nutzungsfähigkeit der Naturgüter
- Gebietsbezogene Aufklärung über die Bedeutung von Natur und Landschaft, über deren Bewirtschaftung und Nutzung sowie über die Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege
- Bereitstellung der im Rahmen der vom Land finanzierten Gebietsbetreuung von der Station nach abgestimmter Methodik erhobenen Daten in geeigneter digitaler Form zur Verwendung durch die UNBn und den NLWKN
- Mitwirkung bei der Konkretisierung und kontinuierlichen Überprüfung der gebietsbezogenen naturschutzfachlichen Ziele
- Optimierung der Planung, Steuerung und Umsetzung erforderlicher Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen (inkl. eigener Projekte)
- Optimierung der Beratung und Begleitung von Bewirtschafter*innen insbesondere mit dem Ziel einer verbesserten, ziel- und erfolgsorientierten Teilnahme an Agrarumweltmaßnahmen
- Ausbau der gebietsbezogenen Beratung von Planungs- und Projektträger*innen sowie Flächenbewirtschafter*innen zur Vermeidung / Reduzierung von Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft
- Netzwerkbildung und Bereitstellung qualifizierter Ansprechpartner*innen des Naturschutzes vor Ort Gebietsbezogene, bedarfsorientierte Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutzinformation
