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Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht

Entscheidung verkennt die Realität und bedeutet Rückschritt für den Artenschutz

Der NABU Niedersachsen warnt eindringlich vor den Folgen der vom Bundeskabinett beschlossenen Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht.

Welpen mit Jährling - Foto: Heiko Anders

Welpen mit Jährling - Foto: Heiko Anders

17. Dezember 2025 - Die entsprechende Gesetzesnovelle sieht vor, die Jagd auf Wölfe zu erleichtern – selbst in Regionen, in denen der Erhaltungszustand der Art alles andere als günstig ist. Aus Sicht des NABU Niedersachsen ist das ein gefährlicher Irrweg, der weder zu weniger Nutztierrissen führt noch rechtlich Bestand haben dürfte.

„Die vorgesehene Möglichkeit, Wölfe regulär zu bejagen, ignoriert nicht nur naturschutzfachliche Erkenntnisse, sondern widerspricht auch geltendem Recht“, erklärt Lamin Neffati, Pressesprecher des NABU Niedersachsen. Die Gesetzesnovelle erlaubt Abschüsse ohne vorherige Nutztierschäden und unabhängig vom Erhaltungszustand der Population in der Region. „Das ist nicht nur juristisch riskant, sondern auch ökologisch unverantwortlich.“

Besonders besorgniserregend ist, dass die Bundesregierung in der vorangegangenen Meldung an die EU-Kommission pauschal einen günstigen Erhaltungszustand des Wolfsbestands in Deutschland angibt – obwohl dieser in vielen Regionen noch längst nicht erreicht ist. In süd- und westdeutschen Bundesländern ist der Wolf nach wie vor nur in geringer Dichte oder gar nicht dauerhaft präsent. Eine generelle Bejagung gefährdet dort den mühsam erreichten Wiederbesiedlungsfortschritt.

NABU Niedersachsen fordert rechtssichere und tragfähige Lösungen

„Die Debatte wird auf dem Rücken eines streng geschützten Wildtiers geführt, ohne die regional sehr unterschiedlichen Bestandsrealitäten ernst zu nehmen“, betont Neffati. Bisher erlaubte das Naturschutzrecht bereits gezielte Maßnahmen gegen auffällige Wölfe. Was die Bundesregierung jetzt entschieden hat, geht weit darüber hinaus – ohne dass der Nutzen belegt wäre. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass willkürliche Abschüsse stabile Rudelstrukturen zerstören und zu mehr, nicht weniger Nutztierrissen führen können.

Statt solche rechtlich fragwürdigen Schnellschüsse braucht es tragfähige Lösungen in Form eines konsequenten, flächendeckenden Herdenschutzes und eine faire Finanzierung für betroffene Tierhaltende. Der NABU Niedersachsen fordert daher Bund und Länder auf, Herdenschutzmaßnahmen massiv auszubauen, anstatt symbolpolitische Scheinlösungen auf Kosten der Artenvielfalt voranzutreiben.

Zugleich appelliert der NABU an das Parlament, die im Gesetzesentwurf aufgezeigten rechtlichen Schwachstellen ernst zu nehmen. Die von unabhängigen Jurist*innen identifizierten Rechtsverstöße dürfen nicht ignoriert werden.


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