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Vogelgrippe: Schutzmaßnahmen in der Geflügelhaltung notwendig

Menschliche Verantwortung rückt stärker in den Fokus

Während die aktuellen Fälle der Vogelgrippe vor allem bei Wildvögeln wie Kranichen und Enten sichtbar werden, geraten zunehmend auch die Bedingungen in den Blick, unter denen das Virus überhaupt entstehen und sich verbreiten kann.

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus und verursacht insbesondere bei Wildvögeln erhebliche Verluste. Besonders betroffen sind derzeit Kraniche. - Foto: Frank Derer

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus und verursacht insbesondere bei Wildvögeln erhebliche Verluste. Besonders betroffen sind derzeit Kraniche. - Foto: Frank Derer

28. Oktober 2025 - Der NABU Niedersachsen betont: Die Geflügelhaltung spielt bei der Ausbreitung der Vogelgrippe eine wesentliche Rolle. Insbesondere in intensiven Zuchtbetrieben mit hohen Tierdichten und international vernetzten Handelsstrukturen finden Erreger optimale Voraussetzungen, um sich zu halten und zu verbreiten.

Die Einschleppung des Virus in Geflügelbestände erfolgt dabei häufig indirekt – etwa über kontaminierte Kleidung, Fahrzeuge oder Arbeitsgeräte. Es ist in erster Linie der Mensch, der unbeabsichtigt zur Weiterverbreitung beiträgt. Auch in geschlossenen Anlagen ist die Biosicherheit kein Selbstläufer. Ohne wirksame Hygienestandards und angepasste gesetzliche Regelungen lässt sich die Dynamik der Vogelgrippe und anderer Krankheiten kaum wirksam unterbrechen.

Geflügelzucht im Fokus der Ursachenforschung

Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass betriebliche Abläufe in der Geflügelindustrie maßgeblich mit wiederkehrenden Ausbrüchen der Geflügelpest in Verbindung stehen können. Zwar kann sich das Virus auch unter Wildvögeln weiterverbreiten, doch eine alleinige Fokussierung auf Zugvögel greift zu kurz. Der NABU Niedersachsen fordert deshalb, die tatsächlichen Verbreitungswege umfassend zu untersuchen und die Rolle der industriellen Tierhaltung stärker in den Mittelpunkt der Seuchenkontrolle zu stellen.

„Solange wir die Geflügelhaltung nicht als Teil des Problems begreifen, wird die Vogelgrippe auch künftig ein Dauerthema bleiben – mit dramatischen Folgen für Wildtiere und Nutztiere gleichermaßen“, so Prof. Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen.

Als konkrete Maßnahmen werden unter anderem virendichte Abluftsysteme für Stallanlagen, geschlossene Tiertransporte und die thermische Behandlung von Geflügelgülle vor deren Ausbringung empfohlen. Besonders in und um EU-Vogelschutzgebiete sollten solche Standards verbindlich umgesetzt werden.

Nur gemeinsames Handeln schützt Wild- und Nutztiere

Die Vogelgrippe ist ein komplexes Problem, das Mensch und Natur gleichermaßen betrifft. Der NABU Niedersachsen appelliert an Politik, Landwirtschaft und Privatpersonen, gemeinsam zu handeln. „Nur mit einem umfassenden Blick auf alle Infektionswege und konsequentem Handeln können wir die weitere Verbreitung der Vogelgrippe eindämmen und ein erneutes Ausbrechen verhindern“ so Buschmann.


Gefahr durch Vogelgrippe wächst – Bevölkerung zur Vorsicht aufgerufen

NABU-Artenschutzzentrum Leiferde warnt vor Ausbreitung bei Kranichen und Wasservögeln

23. Oktober 2025 - Die Vogelgrippe breitet sich weiter aus und hat inzwischen auch zahlreiche Wildvögel im Zuggeschehen erreicht. Besonders betroffen sind Kraniche und verschiedene Arten von Wasservögeln. Das NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde kann derzeit keine betroffenen Tiere aufnehmen und appelliert eindringlich an die Bevölkerung, umsichtig zu handeln und Schutzmaßnahmen einzuhalten.

„Wir sehen aktuell eine angespannte Lage. Uns erreichen vermehrt Meldungen über Kraniche, Enten, Gänse und andere Wasservögel mit Symptomen der Vogelgrippe. Leider ist diesen Tieren in den meisten Fällen nicht mehr zu helfen“, erklärt Bärbel Rogoschik, Leiterin des Artenschutzzentrums Leiferde. Gerade während des herbstlichen Vogelzugs könnten Unruhe und Störungen durch den Menschen die Verbreitung des Virus zusätzlich beschleunigen.

Keine Aufnahme betroffener Tiere möglich

Aufgrund des hohen Infektionsrisikos nimmt das Artenschutzzentrum aktuell keine Vögel mit neurologischen Auffälligkeiten oder offensichtlichen Krankheitssymptomen auf. Auch für gestrandete Kraniche, Graureiher, Möwen oder andere Wasservögel gibt es derzeit keine Aufnahmekapazität. Die Versorgung dieser Tiere ist in Anbetracht der Gefahrenlage nicht möglich.

Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung

Rogoschik richtet sich mit einem klaren Appell an die Bevölkerung: „Lassen Sie Hunde nicht frei laufen, besonders nicht in Gebieten, in denen Kraniche oder andere Wildvögel rasten. Aufgeschreckte Tiere weichen auf andere Gebiete aus und tragen das Virus weiter.“ Das kann nicht nur zu einer Ausweitung der Infektionsherde führen, sondern auch bereits geschwächte Tiere zusätzlich belasten.

Bei Sichtung eines toten oder offensichtlich erkrankten Vogels sollte das zuständige Veterinäramt informiert werden. Weder Tierauffangstationen noch Artenschutzeinrichtungen sind aktuell in der Lage, Hilfe zu leisten. Auch bei bereits verendeten Tieren ist eine Meldung wichtig, um eine weitere Ausbreitung des Virus durch Aasfresser zu verhindern.

Wichtige Schutzmaßnahmen im Überblick
Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit empfiehlt folgende Verhaltensregeln:

• Tote Vögel keinesfalls anfassen
• Hunde unbedingt von verendeten Tieren fernhalten
• 48 Stunden nach Kontakt mit toten Wildvögeln keine Geflügelhaltungen betreten
• Schuhe gründlich reinigen, besonders nach Aufenthalten in Küsten- oder Rastgebieten

Die Vogelgrippe bleibt eine ernste Bedrohung für Wildvögel und stellt auch für Geflügelbestände ein erhebliches Risiko dar. Wer achtsam handelt und Verdachtsfälle meldet, hilft dabei, eine weitere Ausbreitung einzudämmen.


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