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Alarmstufe Rot im Artenschutz

Aktualisierte Rote Listen zeigen dramatische Entwicklungen

Die neu vorgelegten Roten Listen in Niedersachsen zeigen deutlich: Mindestens ein Drittel der heimischen Säugetiere und Heuschrecken ist gefährdet oder bereits ausgestorben.

Vom Aussterben bedroht: Der Feldhamster in Niedersachsen.- Foto: Roman Huditsch/AdobeStock

Vom Aussterben bedroht: Der Feldhamster in Niedersachsen.- Foto: Roman Huditsch/AdobeStock

7. August 2025 - Angesichts dieser alarmierenden Zahlen appelliert der NABU Niedersachsen an Politik und Gesellschaft, den Artenschutz nicht länger nur zu dokumentieren, sondern diese Erkenntnisse als klare Handlungsanweisung zu begreifen.

„Die Rote Liste darf nicht zum Klageregister unseres Versagens werden – sie muss die Grundlage sein, um wirksam gegenzusteuern. Die Ergebnisse zeigen: Schutzmaßnahmen in der Fläche sind alternativlos“, sagt Lamin Neffati, Pressesprecher des NABU Niedersachsen. Besonders dramatisch sei die Situation für Kleinsäuger wie den Feldhamster sowie zahlreiche Fledermausarten. „Diese Arten sind akut vom Aussterben bedroht – vor allem durch intensive Landnutzung, Strukturverluste in der Landschaft und den massiven Einsatz von Pestiziden.“

Fledermäuse unter Druck: Verlust von Lebensräumen und Nahrungsgrundlage

Die aktualisierten Daten bestätigen die Entwicklung, die der NABU Niedersachsen seit Jahren beobachtet: Insbesondere der Rückgang vieler Fledermausarten ist dramatisch. Hauptursachen sind der Verlust geeigneter Lebensräume, der Insektenschwund durch Pestizide sowie Gebäudesanierungen, bei denen wichtige Wochenstuben verschwinden.

Um dem entgegenzuwirken, betreibt der NABU Niedersachsen das digitale Projekt „BatMap“, das Verbreitungsdaten sammelt und ehrenamtliche Fledermausschützer im Land vernetzt. „Dieses Projekt zeigt, wie Artenschutz und Digitalisierung sinnvoll zusammenwirken können und wie unverzichtbar das Ehrenamt für die Datenerhebung und den Artenschutz ist“, so Neffati. Projekte wie diese müssten intensiviert und vervielfacht werden.

Zusätzlich schafft die jährlich im August stattfindende „BatNight“ Aufmerksamkeit für die nächtlichen Insektenjäger. Mit Führungen und Vorträgen sensibilisiert der NABU für die Bedürfnisse von Fledermäusen und zeigt, wie jede*r mit naturnahen Gärten, ohne Pestizide, einen Beitrag leisten kann.


Biber - Foto: Klemens Karkow

Biber - Foto: Klemens Karkow

Erfolgsmodell Biber: Artenschutz kann funktionieren

Dass Naturschutz wirkt, wenn er konsequent betrieben wird, zeigt das Beispiel des Europäischen Bibers. Noch im 19. Jahrhundert in Niedersachsen ausgestorben, kehrt er heute zurück. Der NABU Niedersachsen begleitet diese Entwicklung mit einem landesweiten Projekt, das Fachwissen bündelt, Konflikte vor Ort moderiert und die gesellschaftliche Akzeptanz stärkt.

„Der Biber ist ein echter Baumeister unserer Gewässerlandschaften“, erklärt Neffati. „Mit Dammbau und Grabaktivitäten schafft er neue Lebensräume und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Vielfalt.“ Damit der Biber als Schlüsselart wirken kann, braucht er mehr Toleranz und Raum in unserer von Menschen geprägten Landschaft.

Monitoring darf nicht zur Jahrhundertaufgabe werden

Ein weiterer Punkt, den der NABU Niedersachsen scharf kritisiert: Die Erhebung der aktuellen Roten Liste hat 30 Jahre in Anspruch genommen – ein inakzeptabler Zeitraum angesichts der sich beschleunigenden Biodiversitätskrise. „Artenschutz funktioniert nicht im Schneckentempo. Wir brauchen regelmäßige, aktuelle Daten und die Strukturen, um diese kontinuierlich zu erheben“, mahnt Neffati.

Dazu braucht es neben institutionellen Mitteln vor allem die Stärkung des Ehrenamts. Viele der aktuellen Daten stammen von Freiwilligen, die ihre Zeit, Kenntnisse und Ressourcen zur Verfügung gestellt haben. Ohne sie wären die Roten Listen in dieser Tiefe kaum möglich gewesen.

NABU Niedersachsen fordert klare politische Konsequenzen

Der NABU Niedersachsen sieht die neuen Roten Listen als deutlichen Weckruf, aber auch als Bestätigung, dass Naturschutz funktioniert, wenn er ernsthaft betrieben wird. Die Politik muss nun zügig handeln: Lebensräume erhalten, Biotopverbünde stärken, Pestizideinsätze drastisch reduzieren und den Strukturreichtum in der Agrarlandschaft wiederherstellen. Maßnahmen, wie sie etwa im Rahmen des Niedersächsischen Weges angestoßen wurden, müssten nun konsequent in die Fläche gebracht werden. Nur so könne verhindert werden, dass die nächsten Roten Listen noch düsterer ausfallen.

>>Zu den Roten Listen Niedersachsens


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