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Ökosystem Meer unter Druck

NABU fordert Ausweisung fischereifreier Zonen in der Nordsee

Der NABU Niedersachsen fordert, Zonen zu schaffen, in denen sich die marinen Ökosysteme mit ihrer Flora und Fauna ungestört entwickeln können. Ungestört heißt auch: Fischereifreie Zonen.

Kleiner Hai als Beifang - Foto: NABU/Philip Scholl

Kleiner Hai als Beifang - Foto: NABU/Philip Scholl

Gefährlicher Temperaturanstieg, gigantischer Offshore-Windkraftausbau und sauerstoffarme Todeszonen – die Nordsee gerät in den letzten Jahren immer häufiger in die Schlagzeilen. Und der Mensch weitet seine Aktivitäten weiter aus: Im 20. Jahrhundert waren es hauptsächlich Schiffsrouten, Öl- und Gasförderung sowie Fischerei, die das Meeresökosystem gefährdeten. Seit einigen Jahren belastet nun auch die Energiewirtschaft mit Offshore-Windkraft-Feldern und der damit verbundenen Infrastruktur das sensible System. Umso wichtiger ist es daher, Zonen zu schaffen, in denen sich die marinen Ökosysteme mit ihrer Flora und Fauna ungestört entwickeln können. Ungestört heißt auch: Fischereifreie Zonen.

Bisherige Regulierungsmaßnahmen reichen nicht aus

Stefanie Eilers, Sprecherin des Landesfachausschusses Meeresschutz im NABU verdeutlicht: „Die bisherigen Maßnahmen zur Regulierung der Fischerei sind offensichtlich nicht ausreichend, um den von den europäischen Umweltrichtlinien und internationalen Konventionen geforderten günstigen Erhaltungszustand der Meeresökosysteme und ihrer charakteristischen Arten wiederherzustellen. Noch immer ist die Beifang-Menge größer als die Menge an Zielfischarten, noch immer sterben Schweinswale in den Stellnetzen, noch immer wird der Meeresboden bei der Jagd nach Krabben und Plattfischen aufgewirbelt und der sensible Lebensraum massiv gestört.“

Die mangelhafte Umsetzung von FFH- und Vogelschutzrichtlinie (Natura 2000), Wasserrahmenrichtlinie und Meeresstrategierahmenrichtlinie war ein wesentlicher Grund dafür, dass die EU im vergangenen Jahr die Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restauration Law) erlassen hat, die nun unmittelbar geltendes Recht ist. Der NABU fordert, dass im Rahmen des aufzustellenden nationalen Wiederherstellungsplans endlich die seit langem vom Naturschutz angemahnten fischereifreien Zonen festgesetzt werden.


Seegraswiese - Foto: Uli Kunz

Seegraswiese - Foto: Uli Kunz

Warum sind die fischereifreien Zonen wichtig?

„Strukturreiche Biotope und artenreiche Lebensgemeinschaften können sich nur ohne grundberührende Fischerei auf dem Meeresgrund entwickeln“, erklärt Dr. Olaf von Drachenfels vom NABU-Landesvorstand. „Diese wurden in den vergangenen Jahrzehnten fast flächendeckend zerstört. Es muss alles dafür getan werden, dass sich die erloschenen Vorkommen von sublitoralen Seegraswiesen, Riffen des Sandröhrenwurms (Sabellaria, Sandkoralle) sowie Bänke der Europäischen Auster und der Miesmuschel wieder entwickeln können.“

In fischereifreien Zonen können sich die Fischpopulationen ungestört vermehren und von dort aus auch wieder die weiterhin genutzten Meeresbereiche besiedeln. „Fischereifreie Zonen sind wichtige Referenzflächen für die Forschung. Nur durch den wissenschaftlichen Vergleich genutzter und langjährig ungenutzter Zonen lassen sich zuverlässige Daten über die Auswirkung verschiedener Nutzungsformen gewinnen. Das ist bisher nicht möglich“, so von Drachenfels.

Das fordert der NABU:

  • Ausweisung von 75% der Meeresflächen im Nationalpark Wattenmeer als nutzungsfreie Bereiche – ohne Fischerei auf Krabben, Muscheln und Fische – gemäß den IUCN-Kriterien für einen Nationalpark.
  • Ausweisung von 30% der gesamten Nordsee als fischereifreie Zonen, vorrangig in den Natura 2000-Gebieten. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Meeresgebiete zu legen, die für die Fortpflanzung der Schweinswale, die Nahrungssuche von Seevögeln und für die Erhaltung und Wiederherstellung besonders empfindlicher Strukturen und Lebensgemeinschaften des Meeresgrundes von vorrangiger Bedeutung sind.
Die erforderliche starke Reduzierung der Küstenfischerei bedarf eines sozialverträglichen Konzeptes, das in Abstimmung mit den Fischereibetrieben entwickelt werden sollte. Wünschenswert wäre, wenn die Schiffe weiterhin ausfahren – künftig aber vorrangig zur Erfüllung anderer Aufgaben wie touristisches Naturerleben, Umweltbeobachtung und „Fishing for Litter“.

Über den Landesfachausschuss (LFA) Meeresschutz:

Der Landesfachausschuss (LFA) Meeresschutz des NABU Niedersachsen bündelt wertvolles Fachwissen, um an der niedersächsischen Küste aktiv gegen die negativen Einflüsse auf das Wattenmeer vorzugehen. Mit Stefanie Eilers als Sprecherin des LFA informiert er, organisiert Veranstaltungen, erstellt Handlungsleitfäden und initiiert Projekte - gegen Erdgasbohrungen am Wattenmeer, Verklappung von Hafenschlick und das Einleiten von Schadstoffen. So setzt er sich nicht nur zum Schutz wichtiger Lebensräume wie Salzwiesen und Dünen-Vegetation ein, sondern mischt sich mit seiner Expertise auch in eine Vielzahl von Nutzungskonflikten mit beispielsweise Tourismus, Fischerei und Energiegewinnung ein.


Mehr über den LFA Meeresschutz:

Der neu gegründete LFA Meeresschutz - Foto: NABU Niedersachsen

Landesfachausschuss Meeresschutz

Zusammenführen und Vernetzen der Expertise von NABU-Ehrenamtlichen im Meeresschutz

Der LFA Meeresschutz will Interessierte aus den 25 NABU-Gruppen zwischen Emden und Stade vernetzen. Treffen und Aktionen sollen die Vielfalt der Themen im Küstenbereich zeigen und die Expertise aller Beteiligten bündeln, um den Meeresschutz in Niedersachsen voranzubringen. Mehr →

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