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Halloween: NABU klärt über Spinnen-Mythen auf

Den wahren Horror durchleiden vor allem die Krabbeltiere

Der NABU Niedersachsen räumt anlässlich des Gruselfestes Halloween mit weit verbreiteten Mythen über Spinnen auf.

Winkelspinne - Foto: Ingo Ludwichowski

Winkelspinne - Foto: Ingo Ludwichowski

30. Oktober 2024- Spinnen, die aus dem Staubsauger klettern; Spinnen, die unter unsere Decken kriechen, um sich zu wärmen; Spinnen, die ihre Artgenossen als Nachspeise verzehren; oder aber Menschen, die Spinnen im Schlaf verschlucken. Vielen läuft bei diesen Vorstellungen ein eiskalter Schauer über den Rücken – sozusagen reales Halloween in den eigenen vier Wänden.

Mythos #1: Jeder Mensch hat im Schlaf schon einmal eine Spinne gegessen

„Jeder Mensch hat unzählige Bekannte, die diese Geschichte regelmäßig zum Besten geben“, schmunzelt Kristin Schaper vom NABU Niedersachsen über einen Mythos, der sich erstaunlich lange hält. Zurück geht er auf eine Kolumne aus dem Jahr 1993, mit der die Autorin zeigen wollte, wie leichtgläubig Menschen sind und wie schnell Gerüchte die Runde machen. Sie hatte Recht: Noch immer glauben manche an das Märchen über die spinnenessenden Menschen. Wer diese Geschichte an Halloween zum wiederholten Mal hört, kann sich ruhig zurücklehnen: „Spinnen sind sehr sensible Tiere. Sie spüren unsere Atmung und fliehen, ehe sie unseren Mündern zu nahe kommen und in unseren Mägen landen“, klärt Schaper auf.


Gartenkreuzspinne - Foto: Helge May

Gartenkreuzspinne - Foto: Helge May

Mythos #2: Spinnen ziehen in die Häuser von Menschen ein

Ist das ein Mythos? „Jain“, sagt Schaper: „So viele Spinnenarten es gibt, so viele unterschiedliche Bedürfnisse haben die jeweiligen Tiere auch. Kreuzspinnen oder die kleine Zebraspringspinne mit ihren großen, runden, knopfähnlichen Augen verirren sich meistens einfach nur in unsere Häuser und können dort gar nicht langfristig überleben.“ Die warme Heizungsluft würde sie früher oder später austrocknen. Heißt also: Diese Krabbler unbedingt wieder vor die Tür setzen! Allerdings gebe es auch jene Spinnenarten, die sich in unseren vier Wänden sehr wohlfühlen und schon an das Leben in unseren Häusern angepasst sind. Dazu gehören die Zitterspinne und die große, braune Hauswinkelspinne. Insbesondere wenn der Winter naht und die Temperaturen sinken, suchen diese Krabbeltiere einen geschützten Unterschlupf – bevorzugt in Häusern. Entgegen der Befürchtung mancher, verirren sie sich jedoch nicht in Betten. Sie meiden die Nähe zu Menschen und halten sich lieber am Boden oder an Wänden auf.


Zitterspinne - Foto: Helge May

Zitterspinne - Foto: Helge May

Mythos #3: Aufräumkommando Spinne

„Wer sich vor Spinnen fürchtet und eine Winkelspinne oder Zitterspinne findet, muss ganz stark sein“, so die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des NABU Niedersachsen: „Denn meistens finden diese wieder den Weg zurück in unsere Wohnungen, nachdem wir sie ins Freie entlassen haben.“ Um sicherzugehen, dass die Tiere nicht zurückkehren, sei es ratsam, sie etwa 500 Meter weit vom Haus oder stattdessen an einem anderen geschützten Ort wie einem Schuppen abzusetzen.

„Lassen wir die Tiere jedoch an Ort und Stelle in der Zimmerecke hängen, profitieren wir sehr von unseren achtbeinigen Mitbewohnenden: Denn sie halten uns Mücken wie auch Fliegen vom Leib und kümmern sich sogar um Insekten an Stellen, wo wir meist nicht hinkommen.“ Zitterspinnen fressen übrigens auch ihre viel größeren Verwandten – die Hauswinkelspinnen.

Mythos #4: Weibchen fressen die Männchen nach der Paarung auf

„Das ist tatsächlich bei all den Spinnenarten, die ich kenne, zutreffend“, überlegt die NABU-Mitarbeiterin. Die männlichen Spinnen haben also ein gefährliches Liebesleben: „Sind sie bei der Paarung einmal nicht wachsam oder reagieren zu langsam, wird ihnen das zum Verhängnis.“ Das betreffe nicht nur die Paarung selbst, sondern auch das Anbandeln vor der Paarung und die Zeit danach: „Es kann immer sein, dass das Weibchen doch plötzlich der Appetit überkommt. Ihr Beutetrieb ist sehr stark und überwiegt manchmal den Fortpflanzungsdrang“, so Schaper.


Kürbisspinne mit erbeuteter Tanzfliege - Foto: Helge May

Kürbisspinne mit erbeuteter Tanzfliege - Foto: Helge May

Mythos #5: Aufgesaugte Spinnen klettern wieder aus dem Staubsauger heraus

Den Weg in den Staubsaugerbeutel bei einem Gerät mit um die 1.000 Watt und einer Saugkraft von 100 Stundenkilometern würde nicht mal ein Mensch überstehen. Die NABU-Mitarbeiterin hält es für sehr unwahrscheinlich, dass ein so zierliches und filigranes Krabbeltier den Prozess des Einsaugens überleben könnte. Sollte eine Spinne diese brutale Prozedur wider Erwarten dennoch unbeschadet überstehen, obwohl sie vermutlich rechts und links gegen das Saugrohrinnere geprallt ist, kommt bereits die nächste Gefahr auf sie zu: „Nach ihr eingesaugte Staubpartikel und anderer Dreck rasen aufgrund der hohen Saugstärke in Form von Geschossen auf die Spinne zu und erschlagen sie.“ Sollte sie auch dabei mit dem Leben davonkommen, was ebenfalls sehr unwahrscheinlich sei, betont Schaper, würde sie im Staubsaugerbeutel kläglich ersticken. So oder so sei das Wegsaugen überaus gewaltsam, ein Horror für jede Spinne, und deshalb immer zu vermeiden.

Spinnen richtig einfangen

Besser ist es, ein Glas zu nehmen, dieses über die Spinne zu stülpen, anschließend behutsam ein Stückchen Pappe unter die Öffnung des Glases zu schieben und das Tier nach draußen zu tragen. Wer möchte, kann stattdessen auch auf ein Insektenfanginstrument wie einen Snapy zurückgreifen.


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