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Studie zum Fraßverhalten nordischer Gänse

NABU begrüßt Studie als Grundlage für Ausgleichszahlungen und Artenschutz

Das Land Niedersachsen hat für überwinternde arktische Gänse eine besondere Verantwortung. Aufgrund der Fraßschäden kommt es jedoch zu Konflikten. Mit einer jüngst veröffentlichten Langzeitstudie liegt nun eine fundierte Basis für zukünftige Debatten um Artenschutz, Fraßverhalten und Ausgleichszahlungen vor.

Die Nonnengans (= Weißwangengans) verweilt inzwischen im Winter bis zu vier Wochen länger im Rheiderland. - Foto: Christoph Bosch

Die Nonnengans (= Weißwangengans) verweilt inzwischen im Winter bis zu vier Wochen länger im Rheiderland. - Foto: Christoph Bosch

20. Januar 2023 Am 19. Januar 2023 erschien eine unter Leitung des Niedersächsischen Umweltministeriums erstellte Langzeitstudie zu den Fraßschäden der in Niedersachsen überwinternden arktischen Gänse. Die europaweit erste Studie dieser Art ist ab jetzt in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Applied Ecology“ nachzulesen.

In der Studie geht es darum, die Biomasseverluste durch Gänsefraß zu quantifizieren, um eine fundierte und sachliche Basis für zukünftige Debatten im Artenschutz zu schaffen und faire Ausgleichszahlungen für die niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte in den Hauptgebieten der Gänserast zu bestimmen. Bereits Mitte der 1990er-Jahre hat das Land Niedersachsen begonnen, Verluste beim ersten und zweiten Grasschnitt zu quantifizieren. Dafür wurden vor der ersten Rast auf den Grünflächen im Rheiderland Schutzkörbe aufgestellt, die für weidende Gänse unzugänglich waren. Nach den jeweiligen Rastperioden im Frühjahr wurden diese hinsichtlich Biomasse und Grasqualität (Energiegehalt, Proteingehalt, Fasergehalt und Asche) mit den für die Gänse zugänglichen Flächen verglichen. Aufgrund der wöchentlichen Erfassung aller Gänse erlauben die Ergebnisse eine Korrelationsanalyse zwischen den Biomasseverlusten und dem Gänseaufkommen.

Nonnengänse und Blässgänse haben unterschiedlichen Einfluss auf das Grünland

Die Studie kommt zu einleuchtenden Ergebnissen: Die Gänsezahlen haben in diesem Zeitraum zugenommen. Gleichzeitig haben auch die Schäden im Grünland kontinuierlich zugenommen, jedenfalls was den ersten Schnitt betrifft. Dafür ursächlich ist der Anstieg der Nonnengansbestände und deren verändertes Zugverhalten: Seit Ende der 2000er-Jahre bleibt ein immer größerer Anteil an Nonnengänsen drei bis vier Wochen länger im Rheiderland.

Blässgänse haben hingegen keinen nachweisbaren Einfluss auf die landwirtschaftlichen Verluste. Es zeigte sich sogar: je mehr Blässgänse auf einer Fläche nachgewiesen wurden, desto geringer waren die Schäden. „Diese Erkenntnis ist für den Artenschutz von besonderer Bedeutung. Denn sie zeigt, dass Blässgänse nicht gejagt werden müssen, um landwirtschaftliche Verluste zu vermeiden. Bei den Blässgänsen besteht zudem auch immer die Verwechslungsgefahr mit der streng geschützten Zwerggans“, sagt Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen. Anzumerken ist zudem, dass der Zuwachs beider Gänsearten in den letzten Jahren zum Stillstand gekommen ist. Bei der Blässgans gibt es im Rheiderland bereits seit etwa 15 Jahren keinen Zuwachs mehr.


Bless- und Saatgänse - Foto: Rainer Mönke/www.naturgucker.de

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Blässgans - Foto: NABU/Hartmut Mletzko

Blässgans - Foto: NABU/Hartmut Mletzko

Energiegehalt des Grünschnitts hat sich erhöht

Die Studie trifft darüber hinaus Aussagen über die Qualität des Grünschnitts. So hat der Energiegehalt im Grünschnitt bei der ersten Mahd über die letzten 20 Jahre signifikant zugenommen. Die höheren Energiewerte sind auf die intensivere Grünlandbewirtschaftung zurückzuführen. Für die überwinternden Gänse ist dies vorteilhaft. Auf die Wiesenvögel wirkt sich dieser Umstand jedoch negativ aus. Dies erklärt auch, weshalb in den meisten Grünlandgebieten mit Vorkommen arktischer Gänse und Wiesenvögel, die erste Gruppe deutlich zugenommen und die letzte Gruppe erheblich abgenommen hat. Somit gibt es keinen negativen Einfluss der Gänse auf Wiesenvögel, wie oft behauptet wird.

Weitere interessante Ergebnisse sind, dass die arktischen Gänse hinsichtlich Ertrag und Qualität ausschließlich Einfluss auf den ersten Grasschnitt hatten, nicht jedoch auf die Folgeschnitte. Eine Kontamination des Silageschnittes mit Gänsekot konnte nicht festgestellt werden.

Der NABU Niedersachsen ist erfreut über diese sehr ausführliche Langzeitstudie. „Bei dieser Studie handelt es sich um die derzeit umfangreichste und beste Studie in ganz Europa zum Thema Gänsefraßschäden auf Grünland, die endlich mit immer wieder verbreiteten Falschbehauptungen aufräumt", sagt Dr. Holger Buschmann. „Wir bedanken uns daher beim Niedersächsischen Umweltministerium für die Finanzierung dieser wichtigen Langzeitstudie und für deren Publikation in einer renommierten und international weit verbreiteten Zeitschrift.“

Hintergrund:

Dem Land Niedersachsen kommt für die überwinternden arktischen Gänse eine bedeutende Rolle zu. Jedes Jahr überwintert eine große Anzahl an arktischen Gänsen auf Niedersachsens Grünflächen. Aufgrund der hinterlassenen Fraßschäden kommt es jedoch immer wieder zu Konflikten. Das Land Niedersachsen zahlt, kofinanziert durch die EU, jährlich bereits 8 Millionen Euro an landwirtschaftliche Betriebe, um einen gerechten Ausgleich für diese Schäden zu erzielen. Mit der veröffentlichten Langzeitstudie liegt nun eine fundierte und sachliche Basis für zukünftige Debatten um Artenschutz, Fraßverhalten und Ausgleichszahlungen an die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe vor.


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