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Harz im Wandel

Der Selbstheilungsprozess der Natur schafft den Wald der Zukunft

Wildnis – soweit das Auge reicht, die Luchsen und Wildkatzen eine Heimat bietet. Das klingt nach einem Urwald, wie er in Kanada oder Rumänien zu finden ist, und nicht nach einem naturbelassenen, unberührten Wald, der unmittelbar vor unserer Haustür – beispielsweise im Harz – vorkommen könnte.

Der Nationalpark Harz: Eine natürliche Waldentwicklung wird gesunde und robuste Mischwälder aus Bergahorn, Buchen, Erlen und auch Fichten hervorbringen. - Foto: Jonas Liebelt

Der Nationalpark Harz: Eine natürliche Waldentwicklung wird gesunde und robuste Mischwälder aus Bergahorn, Buchen, Erlen und auch Fichten hervorbringen. - Foto: Jonas Liebelt

Beinahe so laut wie das Meer rauschen die Baumkronen von Bergahorn, Buchen, Eichen, Eschen, Erlen und Birken. Ab einer Höhe von 800 bis 900 Metern sind vereinzelt auch gesunde Fichten zu finden. Ein moosiger, erdiger, leicht modriger Duft durchströmt Nase und Lunge. Modrig, aber dennoch frisch und wohltuend, riecht es ein bisschen nach Freiheit. In der Ferne springt ein Reh durch das Dickicht des Waldes. Dicht an dicht stehen die Bäume des prachtvoll grünen Laubmischwaldes, der vielen Tieren eine Heimat bietet. Irgendwo ruft ein Sperlingskauz aus einer Höhle im Totholz. Eine Haubenmeise fliegt aus, um für ihren Nachwuchs Nahrung zu erbeuten.

Aktuell denken die meisten bei dem Begriff „Harz“ aber eher an dystopische Bilder abgestorbener Bäume und kahler Flächen. Doch ist die Lage wirklich so dramatisch wie sie auf den ersten Blick scheint? „Tatsächlich könnten die Wälder des Harzes unter Idealbedingungen bereits in etwa 30 bis 40 Jahren jenen in Rumänien gleichen: Wir hätten gesunde und robuste Mischwälder aus Bergahorn, Buchen, Erlen und auch Fichten. Wie in Kanada könnte es große zusammenhängende Waldflächen geben. Das zeigen die Erfahrungswerte aus dem Nationalpark Bayerischer Wald, wo die Natur seit den 70er Jahren sich selbst überlassen wurde, um sich zu regenerieren“, weiß der Naturschutzreferent des NABU Niedersachsen, Frederik Eggers.


Nicht der Borkenkäfer ist das Problem

Blick vom Brocken ins Tal. - Foto: Yvonne Martin

Fichtensterben rund um den Brocken. - Foto: Yvonne Martin

In Anbetracht der großflächigen Auswirkungen durch unter anderem Borkenkäfer und klimakrisenbedingten Wetterextremen ist das für viele kaum zu glauben. Und doch könnte es Realität werden: Denn anders als oft fälschlicherweise behauptet, gibt es im Harz kein klimabedingtes Wald-, sondern ein Fichtensterben.

Der Forstwissenschaftler erklärt, dass das Grundproblem die Fichtenmonokulturen seien: „Die meisten Borkenkäferarten sind auf eine Baumart spezialisiert. Der Buchdrucker (Ips typographus) hat im Harz ein leichtes Spiel, da er einfach von Fichte zu Fichte fliegen kann, ohne dass er zwischendurch resistente Laubbäume überwinden müsste. Den Fichten ist es aufgrund der Klimakrise in den Tieflagen des Harzes zu warm und zu trocken, dadurch sind sie gestresst und ihre Abwehrkräfte geschwächt.

Gesunde, widerstandsfähige Bäume können die Löcher, die der Borkenkäfer bohrt, mit Harz wieder verschließen, was den geschwächten Fichten nicht mehr gelingt. In natürlichen Fichtenwäldern, wie sie unter anderem in den Hochlagen des Harzes vorkommen, sind Borkenkäfer ein fester Bestandteil des Ökosystems und sorgen dort für ein ökologisches Gleich gewicht, indem sie nur geschwächte Bäume befallen.“ Die immer milderen Winter haben den Nebeneffekt, dass Borkenkäfer früher und zahlreicher auftreten. Die angeschlagenen Fichten haben somit keine Chance.


Mehr Raum für natürliche Waldentwicklung

Die Höhlen, die der Schwarzspecht hinterlässt, helfen der stark gefährdete Bechsteinfledermaus beim Überleben. - Foto: Ulrich Sach/www.naturgucker.de

Die Höhlen, die der Schwarzspecht hinterlässt, helfen der stark gefährdete Bechsteinfledermaus beim Überleben. - Foto: Ulrich Sach/www.naturgucker.de

Doch ausgerechnet jene „toten“ Bäume haben eine besondere Funktion in der Entstehung eines klimaresilienten und gesunden Waldes: „Auf den Nationalparkflächen im Harz bilden die abgestorbenen Fichten ein wichtiges Ökosystem mit vielen auf Totholz spezialisierten Tier-, Pflanzen-, und Pilzarten. Totholz bietet einerseits Schutz vor Wind und Erosion, andererseits ist es ein Nährboden für neue Bäume und viele weitere Pflanzenarten, wodurch auf ganz natürliche Weise ein strukturreicher, standortangepasster Wald entsteht. Teilweise sind auf den Flächen im Nationalpark bereits jetzt drei bis fünf Meter hohe Bäume herangewachsen“, so Eggers.

Im Nationalpark Harz funktioniert dieser Prozess, weil die Natur größtenteils von menschlichen Eingriffen unberührt bleibt. Denn: Natur benötigt Raum, um zu gedeihen. Uns Menschen benötigt sie nicht – ein natürlicher Lebensraum für Wildkatze, Luchs und Co. kann sich bestens entwickeln, ohne dass wir unsere Hände im Spiel haben.

Der NABU Niedersachsen möchte für diese Vision begeistern. Um für die Notwendigkeit des aktuellen Prozesses zu sensibilisieren leistet er im Nationalpark-Haus Sankt Andreasberg und im NABU Wildkatzen-Erlebniszentrum wichtige Aufklärungsarbeit.


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