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Erfolg für den NABU Niedersachsen

Stellnetzfischerei am Steinhuder Meer vorerst außer Kraft

Der Widerspruch des NABU Niedersachsen gegen die Stellnetzfischerei am Steinhuder Meer setzt die Erlaubnis, im Zuge eines Projekts der Region Hannover mit Stellnetzen zu fischen, vorerst außer Kraft.

Haubentaucher mit Nachwuchs - Foto: NABU/Ingrid Marquardt

Haubentaucher mit Nachwuchs - Foto: NABU/Ingrid Marquardt

4. Dezember 2020 - Dazu Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen: „Es ist begrüßenswert, dass die Region Hannover – solange die Prüfung unseres Widerspruchs läuft – die Durchführung der Stellnetzfischerei untersagt. Nun bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass Einsicht entsteht und die Stellnetzfischerei am Steinhuder Meer dauerhaft verboten wird. Diese ist nicht zeitgemäß, stellt nachweislich eine Bedrohung für seltene Vogelarten dar und verstößt nach Auffassung des NABU gegen internationale Richtlinien.“

Hintergrund

Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Stellnetzfischerei begann im Herbst 2018, als Fischer nach fast zwei Jahrzehnten die Stellnetzfischerei an Niedersachsens größten See wieder aufnahmen und mit einem einzigen Netz innerhalb von zwei Tagen einen seltenen Sterntaucher und einen Haubentaucher fingen. Nur aufmerksamen Besuchern war es zu verdanken, dass der Haubentaucher noch gerettet werden konnte. Die Region Hannover genehmigte daraufhin 2019 das Aufstellen von bis zu 5.000 Metern Stellnetzen mit nur geringen und aus naturschutzfachlicher Sicht unwirksamen Auflagen, was vom NABU Niedersachsen als nicht zeitgemäß, wider aller Vernunft und als Verstoß gegen internationale Richtlinien gewertet wurde.

Bestätigt sieht sich der NABU unter anderem durch Begleituntersuchungen an drei Seen in Schleswig-Holstein, auf die auch das Ministerium hinwies. Bei diesen wurde festgestellt, dass Vögel vor allem in Stellnetzen ertrinken, die in Flachwasserbereichen aufgestellt werden. Bei einer maximalen Wassertiefe von 2,5 Meter im Steinhuder Meer sei diese Gefahr überall gegeben. Zudem sei die Wasservogeldichte auf dem Steinhuder Meer noch erheblich höher als auf den untersuchten Holsteiner Seen.

Auch das Niedersächsische Umweltministerium bestätigte im April 2020, dass die FFH-Vorverträglichkeitsprüfung der Region Hannover bzgl. der Stellnetzfischerei nicht ausreichend für eine Bewertung der Sachlage sei und reagierte damit auf eine Eingabe des NABU. Das Umweltministerium hat die Region vor die Wahl gestellt, die Stellnetzfischerei zu untersagen oder Begleituntersuchungen durchführen zu lassen, die eine Unbedenklichkeit der Stellnetzfischerei belegen.


Umweltministerium gibt NABU nach Eingabe recht

Moorenten an der Promenade des Steinhuder Meers. - Foto: Wolfgang Glawe

Moorenten an der Promenade des Steinhuder Meers. - Foto: Wolfgang Glawe

23. April 2020 - Der NABU Niedersachsen bekam jetzt eine erfreuliche Nachricht aus dem Niedersächsischen Umweltministerium: Es bestätig, dass die FFH-Vorverträglichkeitsprüfung der Region Hannover bzgl. der Stellnetzfischerei nicht ausreichend für eine Bewertung der Sachlage sei und reagierte damit auf eine Eingabe des NABU.

„Das Umweltministerium hat die Region vor die Wahl gestellt, die Stellnetzfischerei zu untersagen oder Begleituntersuchungen durchführen zu lassen, die eine Unbedenklichkeit der Stellnetzfischerei belegen“, so Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender. Er sieht damit die Bedenken der größten Umweltorganisation in Niedersachsen bestätigt.

Der Streit zwischen den Naturschützern und den Fischern schwelt schon seit Herbst 2018, als Fischer nach fast zwei Jahrzehnten die Stellnetzfischerei an Niedersachsens größten See wieder aufnahmen und mit einem einzigen Netz innerhalb von zwei Tagen einen seltenen Sterntaucher und einen Haubentaucher fingen. Nur aufmerksamen Besuchern war es zu verdanken, dass der Haubentaucher noch gerettet werden konnte.

„Unverständlicherweise genehmigte die Region 2019 daraufhin das Aufstellen von bis zu 5.000 m Stellnetzen mit nur geringen und aus naturschutzfachlicher Sicht unwirksamen Auflagen“, so Dr. Buschmann, der das Handeln der Region als nicht zeitgemäß, wider aller Vernunft und als Verstoß gegen internationale Richtlinien wertet.

Bestätigt sieht sich der NABU unter anderem durch Begleituntersuchungen an drei Seen in Schleswig-Holstein, auf die auch das Ministerium hinwies. Bei diesen wurde festgestellt, dass Vögel vor allem in Stellnetzen ertrinken, die in Flachwasserbereichen aufgestellt werden. Bei einer maximalen Wassertiefe von 2,5 m im Steinhuder Meer sei diese Gefahr überall gegeben. Zudem sei die Wasservogeldichte auf dem Steinhuder Meer noch erheblich höher als auf den untersuchten Holsteiner Seen.


NABU reagiert auf Aussagen der Steinhuder Fischer

16. Januar 2020 - Wider aller Vernunft hat die Region Hannover am Steinhuder Meer die für Vögel gefährliche Fischerei mit Stellnetzen erlaubt. Nun wirft der Fischerverein dem NABU mangelnde Dialogbereitschaft vor. Der Fischerverein unterstellt dem NABU, schon seit zwei Jahrzehnten einen massiven Kampf gegen die Fischerei am Steinhuder Meer zu führen. Man bedauere, dass der NABU nicht das Gespräch gesucht habe, hieß es außerdem. Zudem bestreitet der Fischereiverein, dass Stellnetze auf einer Länge von fünf Kilometern aufgestellt wurden und hierdurch Wasservögel in großer Zahl in den Netzen verheddern und ertrinken. Der NABU reagiert mit Verwunderung auf diese Aussagen.

„Die Fischer haben das Aufstellen von fünf Kilometern Stellnetze im Steinhuder Meer beantragt und genehmigt bekommen“, so NABU Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann. „Weder im Vorfeld noch nach Beantragung wurde das Gespräch mit den Naturschutzverbänden gesucht. Es wurde auch keine Öffentlichkeitsbeteiligung von Seiten der Region Hannover durchgeführt, so dass man vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und erst mit Verweis auf das Umweltinformationsgesetz an die entsprechenden Unterlagen gelangen konnte.“

Die zuständige Fachbehörde teilt die Befürchtungen des NABU
In der Vergangenheit haben die Fischer Reusen gestellt und der ehemalige Hauptpächter hat mit Zugnetzen eine sporadische Hegebefischung durchgeführt. Stellnetze habe es in den letzten 20 Jahren nicht gegeben. Das sei gut so gewesen, denn es sei hinlänglich bewiesen, dass Stellnetze effektive und grausame Vogelfallen seien. Diese Ansicht teilt den Unterlagen zufolge auch die Staatliche Vogelschutzwarte als zuständige Fachbehörde, die in ihrer Stellungnahme die Region Hannover vor der Gefahr von Stellnetzen ausdrücklich gewarnt hat.

Aus diesem Grund unterstreicht der NABU nochmals seine Forderung an die Region Hannover und an das Land Niedersachsen, eine Intensivierung der Fischerei in Form von Stellnetzen auf dem Steinhuder Meer zu unterbinden und den Belangen des Vogelschutzes Rechnung zu tragen. „Zu Gesprächen mit den Fischern ist der NABU selbstverständlich immer bereit“, so Dr. Buschmann abschließend.vz


Region genehmigt die für Vögel gefährliche Stellnetzfischerei

Sterntaucher - Foto: Frank Derer

Sterntaucher - Foto: Frank Derer

7. Januar 2019 - „Ein Verstoß gegen internationale Richtlinien“, kommentiert der NABU-Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann die Genehmigung durch die Region Hannover und fordert das Umweltministerium zum Handeln auf. „Deutschland hat sich zum Schutz betroffener Vogelarten rechtlich verpflichtet, aber nun dürfen Fischer seit November im Steinhuder Meer in der Summe bis zu fünf Kilometer Stellnetze aufstellen“, so Buschmann. Das Steinhuder Meer ist eines von fünf Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung in Niedersachsen, insbesondere für Wasservogelarten.

Die Gefährlichkeit von Fischnetzen, in denen sich jährlich tausende Wasservögel verheddern und jämmerlich ertrinken, sei allgemein und auch den Behörden bekannt. Dr. Buschmann weist darauf hin, dass im Steinhuder Meer bereits im letzten Winter innerhalb von nur drei Tagen zwei streng geschützte Wasservögel, ein Stern- und ein Haubentaucher, gefangen wurden. In diesem Fall waren die beiden Netze zusammen "nur" etwa 100 Meter lang! Während der seltene Sterntaucher von einem Fischer ertränkt wurde, konnte der andere Vogel nach einer Meldung von aufmerksamen Passanten befreit werden. Nach Protest der Naturschützer wurden die Netze wieder abgebaut. Umso fragwürdiger bewertet der NABU nun die neue Erlaubnis der Region Hannover.

Unwirksame Scheinauflagen

Auflagen, die die Region den Fischern erteilt habe, bewertet der NABU als „weitgehend unwirksame Scheinauflagen“. So sei unter anderem der Fang mit Stellnetzen nur in den Wintermonaten erlaubt. „Das ist aber genau die Zeit, in der sich die meisten Wasservögel auf dem See aufhalten und für deren Schutz zu Recht seit 1995 ein strenges Winterfahrverbot gilt“, erklärt Dr. Buschmann.

Der NABU fordert die Region nun auf, unverzüglich das Aufstellen von Stellnetzen im Steinhuder Meer zu unterbinden. Er sieht aber auch das Land Niedersachsen als Eigentümerin des Steinhuder Meeres in der Pflicht. „Das Umwelt- und das Landwirtschaftsministerium sind informiert und um schnelles Handeln zum Schutz der Vögel gebeten worden“, so Dr. Buschmann. Der Fischerei sei auch mit umwelt- und vogelfreundlichen Fangmethoden möglich, zum Beispiel eine Befischung mit Zugnetzen, wie es mehr als 15 Jahre lang praktiziert wurde.


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