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Den Igeln im Herbst helfen

Igelburgen anlegen und Futterstellen einrichten

Für die Igel heißt es derzeit „futtern, was das Zeug hält“. Der NABU Niedersachsen gibt Tipps, wie Sie einfache Igelburgen anlegen und die Tiere durch richtige Zufütterung unterstützen können. So überstehen die Igel sicher und gut gerüstet die Winterzeit.

Junger Igel - Foto: Armin Dreisbach/www.naturgucker.de

Junger Igel - Foto: Armin Dreisbach/www.naturgucker.de

Bis die Temperaturen dauerhaft um den Gefrierpunkt liegen und sich die Tiere zum Winterschlaf zurückziehen, fressen sie Igel den notwendigen Fettvorrat an. Auf der Suche nach Nahrung überqueren die stacheligen Gartenbewohner dabei vor allem in den Abendstunden hin und wieder auch Straßen, die für sie oft zur tödlichen Falle werden. Daher ist jetzt eine gute Zeit, den beliebten Tieren im heimischen Garten zu helfen und ihnen ausreichend Unterschlupf und Nahrung zu bieten. Was dabei beachtet werden sollte: Igel sind Wildtiere und stehen unter gesetzlichem Schutz.

Grundsätzlich gilt: Wer einen Igel findet, sollte ihn auf keinen Fall anfassen.Die derzeit scheinbar umherirrenden Tiere befinden sich intensiv auf Nahrungssuche, um sich noch rechtzeitig ausreichend Winterspeck anzufressen.

Naturfreunde können den niedlichen und nützlichen Gartenbewohnern helfen, indem sie eine Tränke und eine Futterstelle aufstellen und die Igel so bei der Nahrungssuche unterstützen. Oft kommen die Tiere regelmäßig abends zu bekannten Futterstellen. Für den Futterteller eignet sich ein Gemisch aus Katzenfutter, Igeltrockenfutter und ungewürztem Rührei. Auf keinen Fall sollten Speisereste oder Obst gefüttert werden, auch Milch vertragen Igel absolut nicht.

Igel haben ein Nahrungsspektrum, das fast ausschließlich aus tierischem Eiweiß besteht: Auf ihrem Speiseplan stehen Schnecken in großer Zahl, Regenwürmer, Käfer, Raupen, Ameisen, anderes Kleingetier, aber auch schon mal ein Ei einer bodenbrütenden Vogelart oder Aas, da sind sie nicht wählerisch. Um Krankheiten zu vermeiden, müssen Futterreste täglich entfernt und das Wasser erneuert werden. Doch auch vor Mitfressern oder Regen sollte das Futter geschützt sein.

Das Problem falsch verstandener Tierliebe

Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen hat in mehr als 25 Jahren Naturschutzarbeit oft erlebt, dass der Igel häufig völlig missverstanden und sogar zum „Haustier“ erklärt wird. Das bedeutet oftmals das Todesurteil für das Tier. „Es gibt leider eine gewisse Einsammelmentalität, gerade im Herbst. In unserer NABU-Geschäftsstelle erhalten wir immer wieder Anrufe von Tierfreunden, die vermeintlich hilfsbedürftige Igel allerorten einsammeln, weil sie Angst haben, dass die Tiere den Winter nicht überstehen könnten“, berichtet er.

Dies ist aber äußerst selten und nur bei stark geschwächten oder stark untergewichtigen Tieren der Fall. In den allermeisten Fällen, brauchen Igel, die im Herbst den Garten durchstreifen, keine menschliche Hilfe. Auf jeden Fall sollte immer ein Tierarzt das letzte Wort haben. Und es sollte eine anerkannte Igelstation einbezogen werden. Der reinen ‚Einsammelei‘ muss Einhalt geboten werden – übrigens auch, weil sie gegen Naturschutzrecht verstößt und in Tierquälerei übergehen kann!


Igel - Foto: Roger Cornitzius

Igel - Foto: Roger Cornitzius

Für den Igel aktiv werden

Um dem Igel über die kalte Jahreszeit zu helfen, kann man ihm eine hervorragend bewährte „Igelburg“ bauen. „Jetzt, kurz bevor der Herbst Einzug hält, ist die richtige Zeit, dem Igel seine Burg aus Holz zu zimmern. Das können sogar wenig handwerklich Begabte“, sagt Wohlers. „Mit Geäst und Laub abgedeckt ist die Igelburg ein idealer Überwinterungsplatz. Ganz wichtig ist jedoch, dass der Standort der Igelburg niemals in einer regenwassergefährdeten Senke liegt, sondern idealerweise auf etwas erhöhtem Terrain unter Sträuchern.“

Der Naturschützer rät daher, mehr Wildnis im Garten zuzulassen: „Nur ein naturnaher Garten kann ein echter ‚Igelgarten‘ sein“, sagt Wohlers. „Wer einen bürstenkurzen Rasen, viele versiegelte Flächen und immergrüne Exoten mit dem ökologischen Wert von Plastikblumen als Hauptbestandteile seines Gartens hat, muss sich nicht wundern, wenn der Igel einen großen Bogen um ihn macht. Im Garten sollte Vielfalt angesagt sein – heimische Sträucher, deren Laub auch im Herbst und Winter liegen bleiben darf, das der Igel im Winter für sein Schlafnest nutzen kann, Stauden, vielleicht auch eine ‚wilde Ecke‘ aus Holz, Ästen und Laub und eine kleine Wasserstelle gehören dazu. Wichtig ist, dass heimische Pflanzen eingebracht werden. Dann finden auch die Nahrungstiere des Igels einen Lebensraum.“

Der Naturschützer hofft, dass viele Menschen in Niedersachsen Hand anlegen, um dem Igel im eigenen Garten zu helfen. „Dass Hilfe dringend notwendig ist, zeigt sich auch daran, dass die Bestände des Igels seit Jahren in ganz Europa rückläufig sind“, so der NABU-Mitarbeiter.


Igel - Pflegefall oder Outdoorprofi

Igel - Pflegefall oder Outdoorprofi

Info-Paket bestellen

Der NABU Niedersachsen hält für Igelfans ein kleines Info-Paket bereit: Es besteht aus der Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art, wozu auch die Igelburg zählt, und einer Farbbroschüre zum Igel, seiner Lebensweise, Gefährdung und Schutz – mit vielen praktischen Tipps. Es kann angefordert werden gegen Einsendung eines 5-Euro-Scheins beim NABU Niedersachsen, Stichwort Igel, Alleestr. 36, 30167 Hannover.


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