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Mit Freischneider und Kettensäge für artenreiche Magerrasen

Die Ökologische NABU-Station Aller/Oker (ÖNSA) lässt zum Erhalt der Kalkmagerrasen in Salzgitter weitere Bereiche des Schäferstuhls mechanisch entbuschen.

Verbuschter Magerrasen - Foto: Jana Weber

Verbuschter Magerrasen - Foto: Jana Weber

18. November 2025 - Bereits im dritten Jahr in Folge werden im Auftrag der Ökologischen NABU-Station Aller/Oker Gehölzarbeiten am Schäferstuhl umgesetzt. Der Rückschnitt dient dem Erhalt der wertvollen Kalkmagerrasen mit ihrer besonderen Flora und Fauna.

Kalkmagerrasen sind das Ergebnis einer über Jahrhunderte fortgeführten traditionellen Weidenutzung und bieten heutzutage einen Rückzugsort für viele selten gewordene Tier- und Pflanzenarten, wie Orchideen, zahlreiche Schmetterlinge oder den Neuntöter. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und sind heutzutage jedoch durch die fehlende oder zu intensive Nutzung in ihrem Bestand gefährdet. Der Magerrasen am Schäferstuhl in Salzgitter liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Salzgitterscher Höhenzug (Südteil)" und ist damit Teil des einzigartigen europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Am Schäferstuhl betätigt sich eine Herde aus Galloway-Rindern alljährlich als vierbeinige Landschaftspfleger. Sie halten den Rasen niedrig und helfen damit, Platz für die lichtliebenden und konkurrenzschwachen Blütenpflanzen zu schaffen. Jedoch ist die Beweidung allein oftmals nicht ausreichend, um Kalkmagerrasen in einem optimalen Zustand zu erhalten.

In diesem Winterhalbjahr werden daher erneut Gehölze dort entnommen, wo sie sich mittlerweile großflächig ausbreiten und drohen, die wertvolle Vegetation zu überwachsen. Die ÖNSA hatte bereits in den beiden Vorjahren kleinere Gehölzinseln mechanisch entfernen lassen. Diese aufgelichteten Flächen werden nun ebenfalls nachgepflegt, mit dem Ziel, dass sich dort mit Hilfe der Beweidung die Magerrasen wieder etablieren können. Die Umsetzung der Pflegearbeiten geschieht durch einen lokal ansässigen Fachbetrieb, der die Gehölze entfernt und das Schnittgut anschließend vollständig abräumt und abtransportiert. Die Pflegemaßnahmen erfolgen im Rahmen der vom Land Niedersachsen geförderten Schutzgebietsbetreuung der ÖNSA und in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Salzgitter.


Erneute Pflege der Magerrasen am Schäferstuhl

Lebensraum für Sonnenröschen, Orchideen & Co

Pflegefläche vor der Umsetzung - Foto: Jana Weber

Pflegefläche vor der Umsetzung - Foto: Jana Weber

14. November 2024- Mehr Platz für Orchideen, Schmetterlinge und Co! Zur Pflege der artenreichen Magerrasen am Schäferstuhl finden erneut Entbuschungsmaßnahmen statt.

Die bunt blühenden Magerrasen kommen nur auf kargen, kalkhaltigen Böden vor und sind ein Ergebnis jahrhundertelanger kontinuierlicher Beweidung. Sie bieten einen wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl speziell angepasster Pflanzen- und Tierarten, zu denen auch gefährdete und seltene Arten gehörten. So sind im Frühjahr am Kalkmagerrasen Schäferstuhl die leuchtenden Blüten von Orchideen, Kreuzblümchen und Sonnenröschen zu entdecken, über die zahlreiche Schmetterlinge flattern. Auch Vogelarten wie der Neuntöter profitieren von den Offenflächen, auf denen sie auf Jagd nach Insekten und anderen Kleintieren gehen.

Eine Herde Galloway-Rinder sorgt in dem Gebiet dafür, den Rasen niedrig zu halten. Andernfalls könnten sich die lichtliebenden und konkurrenzschwachen Blütenpflanzen nicht dauerhaft behaupten. Sie würden durch das Aufkommen von Sträuchern und anderen Gehölzen schnell verdrängt werden.

Kalkmagerrasen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und sind mittlerweile unter anderem durch Nutzungsintensivierung oder Brachfallen in ihrem Bestand gefährdet. Der Magerrasen am Schäferstuhl liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Salzgitterscher Höhenzug (Südteil)" und ist damit Teil des einzigartigen europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Zur Unterstützung der vierbeinigen Landschaftspfleger soll daher im November eine Fläche vom Gebüsch befreit werden. Bereits zu Beginn des Jahres hatte die ÖNSA einen früheren Magerrasen-Bereich von Gehölzen freistellen lassen. Nun soll ein weiterer Teilbereich folgen. Die von der ÖNSA beauftragte Pflegemaßnahme wird durch einen lokal ansässigen Fachbetrieb umgesetzt, der das Zurückschneiden der Gehölze ausführt und das Schnittgut anschließend vollständig abräumt und abtransportiert.

Die Pflegearbeiten erfolgen im Rahmen der vom Land Niedersachsen geförderten Schutzgebietsbetreuung der ÖNSA und in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Salzgitter.


Pflegeeinsatz am Schäferstuhl in Salzgitter

Pflegefläche nach der Maßnahmenumsetzung - Foto: Jana Weber

Pflegefläche nach der Maßnahmenumsetzung - Foto: Jana Weber

31. Januar 2024- Auf einer Teilfläche am Schäferstuhl wurden Gehölze entfernt, um optimale Bedingungen für die Pflanzen und Tiere des Lebensraums der Kalkmagerrasen wiederherzustellen. Der Frost Mitte Januar kam genau richtig: Die Ökologische NABU-Station Aller/Oker (ÖNSA) konnte in diesen Tagen Gehölze auf dem Kalkmagerrasen am Schäferstuhl in Salzgitter bodenschonend zurückschneiden lassen.

Kalkmagerrasen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Durch eine oft jahrhundertelang fortgeführte Beweidung der Grünlandvegetation karger Kalkböden hat sich eine einzigartige Artenvielfalt entwickelt, die es zu erhalten und zu pflegen gilt. Auch am Schäferstuhl in Salzgitter kommen seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten vor, die in ihrem Fortbestehen auf eine extensive Weidenutzung angewiesen sind. So sind am Schäferstuhl im Frühsommer beispielsweise die leuchtend bunten Blüten des Sonnenröschens und verschiedener Orchideenarten zu bestaunen. Viele dieser Pflanzenarten sind konkurrenzschwach und niedrigwüchsig und würden durch das Aufkommen von Sträuchern und anderen Gehölzen schnell verdrängt werden.

Die Pflege des Kalkmagerrasens am Schäferstuhl wird jährlich durch eine Beweidung mit Galloway-Rindern gewährleistet. Zusätzlich zu der bestehenden Beweidung müssen ab und zu Teile des Magerrasens manuell von aufwachsendem Gebüsch befreit werden.


Blühendes Knabenkraut - Foto: Linda Dack

Blühendes Knabenkraut - Foto: Linda Dack

Die von der ÖNSA beauftragte Pflegemaßnahme wurde durch einen lokal ansässigen Landschaftspflegebetrieb fachkundig durchgeführt. Die Pflege war im Rahmen der vom Land Niedersachsen geförderten Schutzgebietsbetreuung der ÖNSA vorgesehen und ist in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Salzgitter umgesetzt worden.

An mehreren Tagen wurden auf einer Fläche von knapp 2.000 m² Gehölze zurückgeschnitten und das Schnittgut anschließend abgeräumt und abtransportiert. Einzelne Sträucher verblieben auf der Fläche. Denn Dornensträucher wie Schlehe oder Weißdorn stellen wichtige Strukturelemente in dem Offenlandlebensraum dar. So nutzt sie etwa der Neuntöter als Ansitzwarte, von der aus er auf die Jagd nach Insekten, Kleinsäugern und kleinen Reptilien geht. Durch die von der ÖNSA beauftragten Pflegemaßnahmen wird ein Auflichten des bestehenden Gehölzbewuchses angestrebt, keine vollständige Entfernung aller holzigen Gewächse am Schäferstuhl. Die aufgelichtete Teilfläche kann nun in den Folgejahren in die Beweidungskulisse integriert werden.

Auch in Zukunft will die ÖNSA weitere Gehölzrückschnittmaßnahmen in Kooperation mit der Stadt durchführen lassen, um den wertvollen Komplex aus artenreichem Magerrasen und eingestreuten Strauchgruppen zu erhalten.


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Kontakt:

Linda Dack
Wissenschaftl.Mitarbeiterin / Stellvert. Leiterin der ÖNSA E-Mail schreiben +49 159 04537723
Valentin Dienst - Foto: NABU Niedersachsen
Valentin Dienst
Projektleiter Wechselkrötenschutz E-Mail schreiben +49 159 04537738

Kontakt:

Ökologische NABU-Station Aller/Oker
Madamenweg 91
38120 Braunschweig
Telefon: +49 1577 7784749
Fax: +49 511 91105-40
www.oensa.de

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