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Militärischer Altlasten in der Nordsee

Umweltverbände fordern schnelle Beseitigung

Die niedersächsischen Umweltverbände üben in Sachen Weltkriegs-Munition im Umfeld des Wattenmeeres massive Kritik an der niedersächsischen Landesregierung. Diese will mit der Räumung der Munition weiter abwarten.

Toter Schweinswal vor Fehmarn - Foto: NABU/Matthias Meinsen

Toter Schweinswal vor Fehmarn - Foto: NABU/Matthias Meinsen

2. November 2020- „Die militärischen Altlasten und vor sich hin rottenden Kampfmittel im niedersächsischen Küstenmeer bergen ein enormes Gefahrenpotenzial für Flora, Fauna und Mensch“, warnt der BUND-Landesvorsitzende Heiner Baumgarten. „Selbst außerhalb der markierten Versenkungsgebiete liegt noch viel Munition auf und im Meeresboden und gefährdet das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sowie Urlauber*innen, Fischer*innen oder Arbeiter*innen etwa an Windparks und Kabeltrassen. Dass bislang systematisch noch nichts zur Munitions-Räumung unternommen worden ist, ist ein schlummernder Skandal. Wir fordern Bund und Länder auf, diese Gefahr zeitnah zu bannen und mehr Finanzmittel für die Beseitigung gefährlicher Altlasten zur Verfügung zu stellen!"

1,3 Mio. Tonnen Munition allein vor der niedersächsischem Küste

Nach offiziellen Schätzungen liegen noch 1,6 Mio. Tonnen Munition in deutschen Meeresgewässern, davon 1,3 Mio. Tonnen allein im niedersächsischen Küstenmeer. Kampfstoffe wie Artilleriemunition, Spreng- und Brandbomben, Minen oder Torpedos sind selbst nach mehr als 70 Jahren noch gefährlich. Durch starke Strömungen und Grundschleppfischerei werden sie immer wieder umgelagert oder freigelegt. Der Sprengstoff kann nach wie vor explodieren, die Abbaustoffe sind hochgiftig. Gleichwohl erfolgt bis heute keine systematische und flächendeckende Sondierung des Küstenmeeres nach Kampfstoffen, sondern nur im Zusammenhang mit aktuellen grundberührenden Baumaßnahmen. Die anlassbezogene sporadische Räumung von Kampfmitteln – etwa bei Kabelverlegungen, auf der Vogelinsel Mellum und an Inselstränden – löst das Problem nicht. Diesen Missstand hatte jüngst auch der Beirat des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer kritisiert.

Das Ausmaß verborgener Kampfmittel wird derzeit einmal mehr bei der sogenannten Fahrrinnenanpassung der Außenjade östlich der Insel Wangerooge sichtbar: Große Funde extrem unterschiedlicher Munitionsformate haben die Maßnahme behindert und verteuern sie um ein Vielfaches.


Wattenmeer - Foto: Frank Derer

Wattenmeer - Foto: Frank Derer

Sprengung gefährlicher Munition im Nationalpark beenden!

„Zurzeit wird gefährliche, eingeschränkt transportfähige Munition auf Sandbänken vor Minsener Oog im Nationalpark zur Explosion gebracht – das lehnen wir Umweltverbände entschieden ab“, kritisiert der NABU-Landesvorsitzende Holger Buschmann. „Diese Praxis wird dadurch verschärft, dass eine systematische Munitionsbergung unterbleibt und sich der Zustand der Munition im Küstenmeer weiter dramatisch verschlechtert. Denn je länger diese im Meer verbleibt, desto höher wird der Anteil von Unterwassersprengungen von nicht mehr transportfähiger Munition. Dabei ist erwiesen, dass Druckwellen oder Schallimpulse von Explosionen Meereslebewesen beeinträchtigen oder sogar töten können, wie das Beispiel toter Schweinswale im Fehmarnbelt im vergangenen Jahr zeigt.“

Die niedersächsischen Umweltverbände begrüßen zwar, dass die Umweltministerkonferenz im November 2019 eine Neubewertung der Munitionsbelastung in Auftrag gegeben hat. Doch ist bis heute keine schlüssige Strategie erkennbar – und das, obwohl Niedersachsen bereits Anfang der 1990er Jahre Erhebungen zu Ablagerungen von Kampfstoffen auch im niedersächsischen Küstenmeer veranlasst hat. Die niedersächsischen Umweltverbände fordern daher umgehend ein konkretes Maßnahmenprogramm zur Kampfmittelbeseitigung mit neuen umweltschonenden, ungefährlichen und wirtschaftlichen technischen Lösungen.

Programm muss spätestens 2022 zur trinationalen Regierungskonferenz vorliegen

„Im Herbst 2022 ist eine trinationale Regierungskonferenz zum Schutze des Wattenmeers von den Niederlanden, Dänemark und Deutschland in Wilhelmshaven unter deutschem Vorsitz geplant. Wir erwarten, dass Niedersachsen spätestens dann ein vorzeigbares Programm zur Kampfmittel-Räumung mit genauem Zeitplan startet“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros. In diesem Programm seien der Erhaltungszustand der Munition sowie besondere Risikogebiete auszuweisen. Sprengungen aufgefundener Munition dürfen künftig nicht mehr im Nationalparkbereich erfolgen, hier sind sich die Umweltverbände einig.


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