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NABU-Artenschutzzentrum: Jahresbilanz 2023

Auswirkungen von Dürresommer und Hochwasser

Mit insgesamt 3.656 Tieren aus 181 Arten blieb die Anzahl der betreuten Pflegetiere im NABU-Artenschutzzentrum auch 2023 auf hohem Niveau. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigten die Zahlen im zweiten Jahr in Folge aber einen leichten Rückgang.

Siebenschläfer bei der Auswilderung. - Foto: Joachim Neumann

Siebenschläfer bei der Auswilderung. - Foto: Joachim Neumann

23. Februar 2024- Auf der heutigen Pressekonferenz des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde stellte Leiterin Bärbel Rogoschik die Jahresbilanz 2023 vor. Mit insgesamt 3.656 Tieren aus 181 verschiedenen Arten bleibt die Anzahl der betreuten Pflegetiere im Artenschutzzentrum auch in 2023 auf hohem Niveau. Der Rückgang im Pflegetieraufkommens kommt für Rogoschik nicht unerwartet: „Bei den steigenden Pflegetierzahlen in den Vorjahren handelt es sich in erster Linie um insektenfressende Arten, die aufgrund der mehrjährigen Trockenheit und dem damit verbundenen Nahrungsmangel in Bedrängnis geraten sind. Da es sich hierbei überwiegend um relativ kurzlebige Arten handelt, vor allem Singvögel, führt ein schwacher Reproduktionserfolg über mehrere Jahre recht schnell zu einer Abnahme des Gesamtbestandes, der sich offensichtlich jetzt in den sinkenden Zahlen widerspiegelt.“


Graupapagei in einer Voliere im Artenschutzzentrum - Foto: Joachim Neumann

Graupapagei in einer Voliere im Artenschutzzentrum - Foto: Joachim Neumann

Heimische Tiere – Profiteure oder Opfer von Klimawandel und Mensch

Die größte Pflegetiergruppe waren heimische Vögel mit 2.466 Tieren aus 95 Arten. Darunter befanden sich fast 200 Greifvögel, die häufigsten Arten davon waren Turmfalken und Mäusebussarde. Auch ein junger, geschwächter Seeadler war zur Erholung im Artenschutzzentrum – ein absolut seltener Gast. Es ist anzunehmen, dass die Zahl zu betreuender mäusefressender Beutegreifer bis hin zum Weißstorch in der Bilanz 2024 steigen wird, denn den anhaltenden Hochwasserereignissen ab Jahresende sind unzählige Kleinnager zum Opfer gefallen.

Während die Taubenarten (vor allem die Ringeltaube) ganz offensichtlich von den vergangenen Trockenjahren profitierten und hohe Bestandsdichten aufbauen konnten, gerieten die verschiedenen Arten der Entenvögel durch niedrigwasserführende oder austrocknende Gewässer zunehmend in Bedrängnis, da es an sicheren Brut- und Aufenthaltsgewässern fehlte.

Die im NABU-Artenschutzzentrum versorgten 35 Weißstörche entsprechen etwa dem langjährigen Schnitt. Mit großer Sorge beobachtet Bärbel Rogoschik die zunehmende Angewohnheit von Weißstörchen auf Mülldeponien nach Nahrung zu suchen, denn hier fressen sie nicht selten Zivilisationsmüll in Form von Gummibändern und anderen Kunststoffteilen.

Der Igel war unter den Säugetieren neben Eichhörnchen und Siebenschläfer der häufigste Gast im NABU-Artenschutzzentrum. Denkbar sei, dass das Pflegetieraufkommen von Igeln durch die flächendeckenden Überschwemmungen und bis an die Oberfläche stehende Bodenwasser im nächsten Jahr rückläufig sein wird.


Schwarzstörche bei der Auswilderung - Foto: Joachim Neumann

Schwarzstörche bei der Auswilderung - Foto: Joachim Neumann

Hohe Zahl Reptilien und Amphibien

302 Individuen wurden entweder beschlagnahmt oder sind als Fundtiere eingegangenen. Für Joachim Neumann, Mitarbeiter des NABU-Artenschutzzentrums, ist es eine verkehrte Welt: „Die hohe Zahl an Fundtieren und häufig auch deren Zustand zeigt uns Jahr für Jahr deutlich, dass die Haltungsbedingungen vieler Exoten einfach extrem schlecht sein müssen und einer behördlichen Kontrolle sicher nicht standhalten würden. Da den Behörden aber einfach nicht bekannt ist, wo und wie überall exotische Tiere gehalten werden, ist eine Kontrolle der Haltungsbedingungen in fast allen Fällen nicht möglich. Die Einführung einer behördlichen Meldepflicht für Verkäufer und der Nachweis artspezifischer Sachkundenachweise würden diese Situation deutlich verbessern.“

Wie kommen die Tiere ins NABU-Artenschutzzentrum?

Bedingt durch die Lage des NABU-Artenschutzzentrums im Landkreis Gifhorn kamen die meisten Tiere aus diesem Einzugsgebiet, aber auch aus benachbarten Landkreisen und Städten (insgesamt neun Bundesländer). Eingeliefert werden in erster Linie verwaiste Tiere, dann folgen zahlenmäßig Kollisionsopfer oder durch andere Tiere verletzte Tiere, entwichene oder auch ausgesetzte Tiere. Viele sind klassische Zivilisationsopfer, aber auch behördlich eingezogene Tiere aufgrund von Tier- oder Artenschutzrecht.


Storchenfest am 21. April 2024

Das Artenschutzzentrum in Leiferde ist darüber hinaus auch ein Umweltbildungs- und Naturerlebniszentrum mit Veranstaltungen wie Kiki-Klub, Führungen, Exkursionen und Kindergeburtstagen. Der echte Besuchsmagnet ist aber das traditionelle Storchenfest mit ca. 4.000 Besuchern im letzten Jahr. Uwe-Peter Lestin, Vorsitzender des Förderkreises des NABU-Artenschutzzentrums, freut sich, dass am Sonntag, dem 21. April, von 11.00 bis 17.00 Uhr wieder das Storchenfest stattfinden wird. Er ruft dazu auf, den Weg nach Leiferde mit dem Fahrrad anzutreten. „Dadurch wird die Umwelt geschont, man erhält ein kostenloses Begrüßungsgetränk und hat keine Parkplatzprobleme.“

mehr über das Artenschutzzentrum:

  • Jungstorch lernt fliegen. - Foto: NABU-Artenschutzzentrum Leiferde

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    NABU-Artenschutzzentrum Leiferde

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