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Vorlesen

Artenporträt Großer Brachvogel

Melancholischer "Flöter"

Der Große Brachvogel ist eine auffällige Erscheinung, auch für unerfahrene Vogelbeobachter: Im Vergleich zu anderen Wiesenvögeln oder Limikolen im Küstenbereich, erscheint der Große Brachvogel eher plump.

Großer Brachvogel - Foto: Frank Derer

Großer Brachvogel - Foto: Frank Derer

Der Große Brachvogel ist anhand des langen gebogenen Schnabels deutlich zu erkennen. Auch der Gesang des Vogels ist einzigartig und zeichnet sich durch melancholische, flötende Töne aus.

Name und Verwandtschaft
Der Große Brachvogel (Numenius arquata) gehört zur Familie der Schnepfen (Scolopacidae) und zur Ordnung der Regenpfeiferartigen bzw. Limikolen (Charadriiformes).

Merkmale
Länge: 50 – 60 cm; Spannweite: 80 – 100 cm
Auffälligste Kennzeichen: Langer, nach unten gebogener Schnabel und lange Beine; Farben: Oberseite und Bauch braun mit schwarzer Strichelung; weiße Rückenmitte; Flügel: braun und ohne Flügelstreif.

Fortpflanzung
Zwischen März und August werden vier grünlich bis bräunlich gefärbte, gefleckte Eier gelegt. Pro Jahr erfolgt eine Brut. Der Bruterfolg kann mit bis zu 1/3 der Paare, die keinen Schlupferfolg erzielen, aber sehr gering ausfallen.

Nahrung
Wie bei fast allen Wiesenvögeln, frisst auch der Große Brachvogel sowohl pflanzliche als auch tierische Kost, dazu gehören Wirbellose mit Schnecken, Regenwürmern und Insekten und Samen sowie Früchte von Pflanzen. Auch die Jagd von Bergeidechsen soll bereits beobachtet worden sein.


Großer Brachvogel - Foto: Frank Derer

Großer Brachvogel - Foto: Frank Derer

Lebensraum und Verbreitung
Der Große Brachvogel bevorzugt extensiv genutztes Grünland, Moore und Feuchtwiesen. Auch Ackerflächen werden genutzt, beruhen aber meistens auf eine hohe Standorttreue auf dort ehemaligen vorhandenen Moorflächen. Das Brutvorkommen konzentriert sich dabei vor allem aufs Binnenland (88 % deutschlandweit), während der wesentlich geringere Anteil im Küstenbereich brütet.

Vorkommen in Niedersachsen
War der Große Brachvogel ursprünglich im Norddeutschen Tiefland (mit Ausnahme der Heide-Regionen) noch weit verbreitet, sind die Areale im Binnenland mittlerweile weniger stark besetzt. Eine Verdichtung erfolgte dagegen im Bereich der Küsten und auf wiedervernässten Moorflächen im Nordwesten des Landes. Schwerpunkte sind die Ostfriesischen Inseln, Emsland und Grafschaft Bentheim, Oldenburger Münsterland, Diepholzer Moorniederung und Teufelsmoor.


Zugverhalten und jahreszeitliches Auftreten
Als Kurzstreckenzieher bewegt sich der Große Brachvogel zwischen skandinavischem Brutrevier und südeuropäischen sowie nordafrikanischen Überwinterungsgebiet. Als Jahresvogel in Niedersachsen dauerhaft vertreten, lassen sich die Individuen allerdings schwer zwischen Stand- und Rastvögeln unterscheiden.

Der Heimzug der nordeuropäischen Vögel startet Mitte Februar, der Wegzug nach Südeuropa und Afrika findet vor allem ab August statt. Hohe Beobachtungsdichten in Niedersachsen ergeben sich dadurch für März und April sowie September und Oktober.

Jahreszeitliches Auftreten des Großen Brachvogels



Je dunkler ein Monat, desto höher das Vorkommen der Art, Daten von Naturgucker.de; Stand März 2018

Gefährdung und Bestandsentwicklung
Mit etwa 2.000 Brutpaaren im Jahr 2014 und 60 % des nationalen Brutvorkommens, gilt der Große Brachvogel in Niedersachsen als stark gefährdet (Rote-Liste-Kategorie 2; Stand 2015). Deutschlandweit ist die Art vom Aussterben bedroht (Kategorie 1; Stand 2016). Seit den 1970er Jahren ist der Bestand von ursprünglich 3.000 Brutpaaren auf die heutigen 2.000 Paare gesunken (-33 %), die Entwicklung ist örtlich allerdings stark unterschiedlich: Während vor allem im Osten des Landes die Abnahme besonders hoch ist, entwickeln sich die Bestände in einzelnen Wiedervernässungsbereichen und Wiesenvogelschutzgebieten auch positiv.

Gefährdung des Großen Brachvogels in Niedersachsen (2015) und Deutschland (2016)




0 = ausgestorben; 1 = vom Aussterben bedroht; 2 = stark gefährdet; 3 = gefährdet; * = ungefährdet

Stimme
Der Große Brachvogel ist bekannt für seinen melancholischen, flötenden Gesang, der mit charakteristischen Trillern endet. Im Flug wird oft ein ansteigendes „tlü-ih“ abgegeben.

Wissenswertes
Obwohl der Große Brachvogel überwiegend im Festland brütet, finden sich vor allem im Wattenmeer Hunderte bis Tausende große Rastvögeltrupps. Dort kommt der gebogene Schnabel des Vogels erfolgreich zum Einsatz: mit diesem kann er im schlammigen Boden nach Muscheln und Würmern suchen und Wattwürmer gezielt aus ihren gekrümmten Gängen herausholen.


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