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Hochwasser-Katastrophe im Westen und Süden

Klimaschutz und Versiegelungsreduzierung in Niedersachsen nicht vernachlässigen!

Der Landesvorsitzende des NABU Niedersachsen mahnt umfassende Anpassungsmaßnahmen an, um zukünftige Katastrophenereignisse möglichst vermeiden zu können.

Klimaschutzmaßnahmen helfen, katastrophale Auswirkungen von Hochwasser zu verhindern.  - Foto: Helge May

Klimaschutzmaßnahmen helfen, katastrophale Auswirkungen von Hochwasser zu verhindern. - Foto: Helge May

19. Juli 2021- Angesichts der Hochwasserkatastrophe in Deutschlands sowie in mehreren Nachbarländern, die zahlreiche Menschen das Leben kostete und verheerende Schäden anrichtete, warnt der Landesvorsitzende des NABU Niedersachsen eindringlich davor, den Klimaschutz und die Reduzierung der rasant voranschreitenden Flächenversiegelung in Niedersachsen zu vernachlässigen.

„Unser Bundesland darf sich nicht in trügerischer Sicherheit wähnen, nur weil die Topografie Niedersachsens nicht so viele enge Fluss- und Bachtäler und Gebirgszüge auf weist“, sagte Dr. Holger Buschmann. „Die mit großen Schäden behafteten Hochwasserereignisse des Sommers 2017, die insbesondere im Harz und südlich davon in den Mittelgebirgslagen wüteten, waren eine deutliche Mahnung, Klimaschutz und Bodenversiegelung nicht auf die lange Bank zu schieben oder zur Nebensache zu erklären.“ Auch in Niedersachsen könnten uns solche Naturgewalten angesichts des menschgemachten Klimawandels und des nach wie vor viel zu hohen Flächenverbrauch mit voller Wucht treffen, so Buschmann.

Er verweist auf das Volksbegehren, das den Niedersächsischen Weg gemündet hatte, der eine deutliche Reduzierung der Flächenversiegelung vorsieht. „Ohne diesen Anstoß wäre wohl kaum etwas in Bewegung gesetzt worden“, so Buschmann. „Nun kommt es darauf an, dass Nägel mit Köpfen gemacht werden.“

Der Flächenverbrauch schreitet immer noch in viel zu hohem Tempo voran

Jeder asphaltierte oder betonierte Quadratmeter geht nicht nur Tieren und Pflanzen als Lebensraum verloren und trägt zur Klimaerwärmung durch Aufheizung bei, sondern fehlt auch als Versickerungsraum für Regenwasser. Dadurch werden immer größere Mengen Wasser in Bäche und Flüsse abgeführt, deren Kapazitäten heute oft bis an die Grenzen ausgeschöpft werden. „Da ist es ein Leichtes, dass sie bei Starkregen über die Ufer treten“, sorgt sich der Landesvorsitzende. „Jegliches Verständnis fehlt uns, dass auch heute noch überdimensionierte Baugebiete, Gewerbe- und Industrieflächen in Flussnähe oder in hochwasserbedeutsamen Zonen wie Wiesenbereichen geplant werden.“

Zudem müsse Klimaschutz „Chefsache“ sein – von Initiativen in der Bauleitplanung bis zur Begleitung der Verkehrswende. „Neben der Förderung erneuerbarer Energien auf naturschutzverträgliche, standortbezogene Weise – etwa durch die obligate Nutzung von Dachflächen für Solaranlagen – muss es vor allem auch um die Einsparung von Kohlendioxid gehen“, betont Dr. Buschmann. „Im Bereich der Wärmedämmung kann noch viel mehr unternommen werden, ebenso bei der Sanierung öffentlicher Gebäude.“

Moorschutz ist Klimaschutz

Eine bislang weitgehend unterschätzte, aber sehr wirksame Möglichkeit, effektiven Klimaschutz zu betreiben, liege zudem in der Erhaltung der Moore, für die Niedersachsen als moorreichstes Bundesland eine besondere Verantwortung trage. „Moore sind nicht nur hoch spezielle Lebensräume für viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten und daher auch für den Erhalt der Biodiversität unverzichtbar, sondern auch wichtige CO2-Senken. Wer sie abtorft oder pflügt, öffnet die Büchse der Pandora!“, ruft Buschmann zur Umkehr auf.

Er verweist auf andere Länder, die hier schon weiter sind: „So wird in England gerade ein Verbot des Verkaufs von Torf ab 2024 diskutiert. Solche Initiativen wären auch hierzulande zumindest für den Hobbybereich wichtig“, sagt Dr. Holger Buschmann. Wichtiger sei es aber, die landwirtschaftliche Nutzung von Moorböden zu extensivieren oder sie ganz aufzugeben, um wieder ein Wachsen des Torfes zu ermöglichen.

Die Menschen Klima- und Naturschutz

„Und natürlich gilt es, die Verkehrswende wirklich einzuleiten: Neben einer Stärkung des Radverkehrs in Städten und Dörfern, die Initiierung von zusätzlichen Radschnellwegen zwischen Orten sowie einer verstärkten Reaktivierung ehemaliger Bahnstrecken und dem Ausbau des ÖPNV, muss ein Verzicht auf den Neubau von A 20 und A 39 stattfinden“, bekräftigte der NABU-Landesvorsitzende Forderungen seines Verbandes an die jetzige und künftige Landesregierungen.

„Die Menschen sind es satt, bis zum Sanktnimmerleinstag hingehalten zu werden. Sie wollen konsequenten Klima- und Naturschutz, denn der Verlust an Biodiversität und die zunehmende Schräglage des Klimas sind miteinander verbunden und werden immer bedrohlicher – die Hochwasserkatastrophen zeigen es.“


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