Winterfütterung: Alles, was Sie wissen müssen
Winterfütterung rettet Vogelleben und vermittelt Artenkenntnis
Der NABU bittet Vogelfreunde, beim Füttern von Wildvögeln im Winter einige Ratschläge zu beherzigen, um den Tieren nicht zu schaden. Mehr →
Der NABU bittet die Bevölkerung darum, unbedingt auf die Verwendung von Streusalz zu verzichten und stattdessen umweltfreundliche Mittel zu verwenden, da Streusalz äußerst schädlich für die Natur ist. - Foto: Helge May
Bei Minusgraden und überfrierender Nässe besteht auf vielen Gehwegen Rutschgefahr. Das bedeutet ein erhöhtes Haftungsrisiko für Grundstücksbesitzer, die für die Sicherheit auf ihren Bürgersteigen verantwortlich sind. Da ist es nicht verwunderlich, wenn vermehrt Streumittel zum Einsatz kommen – darunter auch Streusalze. Der NABU rät davon ab.
Die Auswirkungen von Streusalzen sind vielfältig: Das Salz schädigt nicht nur den Nährstoffhaushalt der Straßenbäume, die dadurch anfälliger für Schädlinge und Krankheiten werden. Sondern wird darüber hinaus über die Kanalisation in die Bäche gespült. Dort kann es die auf Süßwasser angewiesenen Fische und Kleintiere schwächen. An Land können sich Wild- und Haustiere am Streusalz die Pfoten entzünden. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz zudem ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen.
Diese Auswirkungen können durch Alternativen zum Streusalz vermieden werden. Dazu gehören salzfreie, abstumpfende Streumittel wie beispielsweise Granulate, Split, Sand oder Kies. Im Handel gibt es vom Umweltbundesamt (UBA) getestete Produkte. Das UBA hat für Streumittel, die bestimmte ökologische Anforderungen erfüllen, das Umweltzeichen ‚Der Blaue Engel‘ vergeben. In einigen Städten und Gemeinden ist der private Einsatz von Streusalz ohnehin offiziell nicht erlaubt. Nach Ansicht des NABU sollte Streusalz komplett aus Dörfern und Städten verbannt werden.
Verantwortungsvollen Bürger empfiehlt der NABU Niedersachsen beim Kauf von Streugut auf das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ (www.blauer-engel.de ) zu achten. Für eine umweltschonende, kostengünstige und gleichzeitig nachhaltige Glättebekämpfung sollte das Streugut zusammengekehrt und für den nächsten Einsatz aufbewahrt werden.
Der NABU bittet Vogelfreunde, beim Füttern von Wildvögeln im Winter einige Ratschläge zu beherzigen, um den Tieren nicht zu schaden. Mehr →